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Lewis - Die Löwen von Nemea - Der Oxford-Krimi

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Lewis - Die Löwen von Nemea - Der Oxford-Krimi

Krimireihe

Die Studentin Rose Anderson wird beim Joggen überfallen und erstochen. Rose arbeitete an ihrer Doktorarbeit über Euripides und war dabei auf ein Geheimnis gestoßen. Die Veröffentlichung ihrer Entdeckung hätte dem Ruf der Professoren Flaxmore und Philippa Garwood sehr geschadet. Ein Racheakt unter Akademikern? Zudem hatte Rose eine Affäre mit Philippas Mann, dem Astronomieprofessor Felix Garwood. Eine Beziehungstat? Kurz vor ihrem Tod hatte Rose sowohl mit Felix Garwood als auch mit ihrer Wohnungsgenossin Chloe Ilson einen heftigen Streit. In den Fall verwickelt ist auch Jennie Brightway, die Schwester von Philippa Garwood. Jennie ist mit Paul verheiratet. Rose hat deren gemeinsame Tochter Tabby unterrichtet. Tabby leidet an einer ungewöhnlichen Blutkrankheit und benötigt dringend einen Stammzellenspender. Bei Tests stellt sich heraus, dass Paul nicht der leibliche Vater ist, sondern der Frauenheld Felix Garwood. Rose hatte gedroht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Als jedoch Professor Garwood selbst den Tod findet, müssen Lewis, Hathaway und Maddox erkennen, dass dieser Fall weitaus komplizierter zu sein scheint, als dies auf den ersten Blick aussah.
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Marie Brand und das Verhängnis der Liebe

Kriminalfilm Nadine Ullrich wird in einem Park erschlagen aufgefunden. Die junge Frau war Assistentin des renommierten Kölner Psychotherapeuten Jörg Korfmann. Brand und Simmel ermitteln. Die Kommissare finden heraus, dass das Opfer Schwierigkeiten mit seinem Chef gehabt haben soll. Als Brand und Simmel bei Korfmann erscheinen, behandelt er gerade den Patienten Detlef Stelzer. Als Stelzer hört, dass Nadine Ullrich ermordet wurde, flieht er. Stelzer, der als Gewalttäter verurteilt worden ist, gilt als äußerst gefährlich. Als in seiner Wohnung Fotos und Kleidungsstücke vom Opfer gefunden werden, wird er als Hauptverdächtiger zur Fahndung ausgeschrieben. Doch Marie Brand hinterfragt auch Korfmanns Rolle in diesem Mordfall. Er gibt sich kooperativ, doch diese Hilfsbereitschaft scheint willkürlich und taktierend zu sein. Einerseits behauptet er, Stelzer die Tat nicht zuzutrauen, und gleichzeitig liefert er immer mehr Indizien für dessen Schuld. Und welche Rolle spielt der Student Sebastian Decker, mit dem Korfmann zur Tatzeit in seinem Garten japanischen Schwertkampf trainiert hat und der ihm ein Alibi liefert? Marie Brand und Jürgen Simmel geraten in ein perfides Spiel, das weitreichender und dramatischer ist, als es zunächst den Anschein hat.
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Die Lebenden und die Toten (2) - Ein Taunuskrimi

Die Lebenden und die Toten (2) - Ein Taunuskrimi

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Affenwelten TIERE Familienangelegenheiten (Folge: 2)
Lebensthemen wie Geburt und Tod, Liebe und Verlust, Miteinander und Rivalität entdecken wir auch bei den Affen. Sie zeigen Emotionen und besitzen eine ausgeprägte Persönlichkeit. Die Primaten sind sehr gesellig und leben in Familiengruppen oder Verbänden mit strengen Rangordnungen. Welche Geschichten damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wiederhergestellt wird, dokumentiert die zweite Folge der "Affenwelten". Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben sind, erlebt das Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affen-Eltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen. Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurrbarttamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen. Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien - und so kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs - und das Weibchen bleibt entspannt. Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin. Beim Silbernen Haubenlangur sind die Tierkinder auffällig gekleidet. Mit ihrem goldfarbenen Fell sind sie so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder darum reißen, das Baby einmal bemuttern und beschützen zu dürfen. Auch die "Beziehungskisten" in der Affenwelt sind uns vertraut. Orang-Utans ziehen meist allein durchs Leben, Gibbons bevorzugen monogame Zweierbeziehungen und Gorillas den Harem. Auch andere starke Affenmänner protzen gern und wollen möglichst viele Frauen um sich scharen. Dafür werden teilweise brutale Kämpfe mit den Rivalen in Kauf genommen.
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Affenwelten TIERE Unsere schlauen Verwandten (Folge: 3)
"Affenwelten" geht der Frage nach, in welcher Weise sich unsere Verwandten von anderen Tieren unterscheiden und welche außergewöhnlichen Lösungen sie in Überlebensfragen gefunden haben. Verblüffend ähnlich wie wir Menschen nutzen die Primaten Werkzeuge. Sie packen Probleme an und entwickeln ein Gefühl für "falsch" und "richtig". Als das Team Bonobo-Männchen Kanzi kennenlernt, erlebt es einen der intelligentesten Vertreter seiner Art. Mithilfe eines Computers können Menschen mit ihm kommunizieren. Kanzi versteht seine Betreuer und beherrscht inzwischen über 500 Symbole, um Antworten zu geben. Als ihn das Team zu einem Picknick begleitet, macht er Feuer, sorgt aber auch dafür, dass es gelöscht wird, bevor alle nach Hause gehen. Tatsächlich entdecken Forscher immer mehr Beispiele für die Intelligenz der Primaten. Wie schlau sind sie wirklich? Eine Frage, die auch das Team rund um den Globus reisen lässt, um Beispiele für außergewöhnliche Denkleistungen und Verhaltensweisen zu dokumentieren. Die Spurensuche führt nach Südamerika zu den gewitzten Kapuzineräffchen, an Thailands Küste zu den geschickten Javaneraffen und nach Madagaskar zu den Mohrenmakis. Begegnungen mit Berggorillas, Bonobos, Orang-Utans und Schimpansen sind atemberaubend, weil wir spüren, "die sind genau wie wir!" Entstanden sind eindrucksvolle Belege für die Art, wie sie Werkzeuge benutzen, Wissen an Nachkommen weitergeben, Emotionen zeigen und sogar etwas entwickeln, das man als "Kultur" bezeichnen kann.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens NATUR UND UMWELT Planet der Wälder, D 2017
Wälder bedecken ein Drittel unserer Landoberfläche. Sie prägen den Planeten wie kein anderer Lebensraum. Dirk Steffens begibt sich auf eine ungewöhnliche Suche nach dem wahren Wert der Wälder. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft. Sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Wie will man den Wert eines Waldes bemessen? Dirk Steffens geht diesen Fragen nach und entdeckt überraschende Zusammenhänge. Ein versunkener Wald in Panama. Vor Jahrzehnten wurde der Lago Bayano, der zweitgrößte See des Landes, aufgestaut. Nun wird er von Holzunternehmen als Rohstoffquelle wiederentdeckt. Taucher suchen im trüben Wasser nach den ehemaligen Urwaldriesen. Als der See aufgestaut wurde, war das Holz wenig wert, die Bäume blieben stehen. Weil die Zersetzung durch den geringen Kontakt mit Sauerstoff extrem verlangsamt wurde und die Bäume bis heute gut erhalten sind, ist das Tropenholz ein begehrter Rohstoff. Allein in diesem See schlummert ein Schatz von 200 Millionen Dollar. Die Erschließung der neuen Ressource "Stauseeholz" ist eine Chance für die Tropenwälder der Welt, denn jeder Baum, der in einem See gefällt wird, ist vielleicht einer mehr, der im Wald stehen bleiben darf. Und alternative Methoden tun not, denn jährlich verschwinden 64 000 Quadratkilometer an Waldflächen weltweit. Dabei brauchen wir die Wälder, und das nicht nur als Lieferanten von nachwachsenden Rohstoffen. Der Wald gilt als größter Süßwasserspeicher der Erde. Er hält zudem wie eine riesige Pumpe den globalen Wasserkreislauf in Gang. Die Produktivität und der Artenreichtum der verschiedenen Waldtypen sind sehr unterschiedlich. In jeder Klimazone braucht der Wald eigene Überlebensstrategien. Im borealen Nadelwald im Norden, in der Taiga, gibt es deutlich weniger Baumarten und Tiere. Hingegen ist die Vielfalt in den tropischen Regenwäldern mit Abstand am größten. Doch warum ist das eigentlich so? Dirk Steffens erfährt die komplexen Zusammenhänge, die im Dschungel zu der überwältigenden Vielfalt führen, er erfährt am eigenen Leib, wie groß die höchsten Bäume der Welt werden können, und entdeckt, welche Funktionen jahrhundertealte Baumleichen in einem der letzten Urwälder Europas haben. Es gibt Wälder, deren Vielfalt und Wachstum denen vergleichbarer Gebiete weit überlegen sind, etwa in Kanada und Alaska. Dort wachsen die Bäume bis zu dreimal schneller als in anderen Regionen. Auf der Suche nach Antworten haben Forscher in den Baumnadeln Stickstoff aus dem Meer entdeckt. Daraus entspinnt sich eine verblüffende Erklärung, in der Lachse aus dem Ozean und Bären aus den Wäldern die Hauptrolle spielen. Wälder sind die komplexesten Lebensräume unserer Erde. In dieser Folge von "Faszination Erde" führt Dirk Steffens durch die seltsamen Trockenwälder der Wüste Gobi zu einem der letzten Urwälder Mitteleuropas bis hinauf zu den Wipfeln mächtiger Urwaldriesen des tropischen Dschungels.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens LANDSCHAFTSBILD Costa Rica - Wild und weltbewegend, D 2017
Als Costa Rica entstand, verband es Kontinente und trennte Ozeane. Dirk Steffens auf den Spuren des Prozesses, der das Schicksal vieler Arten bestimmen und globale Folgen haben sollte. Vor etwa 100 Millionen Jahren erhebt sich eine Gebirgskette aus dem Ozean. Geologisch nichts Ungewöhnliches, doch der Ort des Geschehens ist einzigartig: Es entsteht eine Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, und eine Migration der Superlative beginnt. Hier entbrennt ein Krieg der Welten. Im heutigen Costa Rica prallen die Tiere aus Süd- und Nordamerika aufeinander. Sie müssen nicht nur einen neuen Lebensraum erobern, sondern sich auch gegen unbekannte Konkurrenten durchsetzen. Vier Affenarten aus Südamerika haben es geschafft. Die Tiere aus dem Norden waren dagegen erfolgreicher. Unter ihnen die Großkatzen wie der Jaguar. Sie sind bis heute eine immerwährende Gefahr - nicht nur für die Affen. Was machte die Nordländer so überlegen? Eine spannende Frage, die sich durch eine Zeitreise in die Frühgeschichte der Kontinente beantworten lässt. Die evolutionäre Anpassung an den neuen Lebensraum dauert bis heute an. So zeigen Jaguare hier in den vergangenen Jahren ein ungewöhnliches Verhalten. Sie verlassen ihre bevorzugten Jagdreviere in den Wäldern und patrouillieren an Stränden. Was sie hier suchen, ist leichte Beute: Eier legende Schildkröten. Dirk Steffens folgt den Jaguar-Spuren am Strand und ist Zeuge eines unerbittlichen Überlebenskampfes. Fünf von sieben Meeresschildkröten-Arten nisten in Costa Rica. Sie profitieren von den immer warmen tropischen Stränden der Landbrücke. An der Pazifikküste kommt es jedes Jahr zu einem Ereignis, dessen Entstehung sich Forscher bis heute nicht erklären können: der "Arribada". Bis zu 20 000 Schildkröten kommen dann gleichzeitig zur Eiablage an Land. Doch der Einfluss der mittelamerikanischen Landbrücke reicht viel weiter. Möglicherweise hatten die Umbrüche in Mittelamerika sogar weltbewegende Folgen. Manche Forscher sehen sie als Auslöser des letzten großen Eiszeitalters. Ohne sie wäre der Golfstrom nie entstanden, der Europa ein mildes Klima beschert. Wie diese "Fernheizung" eine Vereisung der Polkappen herbeigeführt haben soll und welche Prozesse dabei noch im Spiel waren, lässt die Wissenschaftler bis heute debattieren. Erst vor wenigen Millionen Jahren trennte die Landbrücke schließlich einen Urozean und bewirkte die Geburt eines neuen Meeres: der Karibik. Hier fehlt heute der Einstrom von kaltem, planktonreichem Wasser aus dem Pazifik und schafft ein warmes, lichtdurchflutetes Gewässer. Ein Paradies für eines der artenreichsten Korallengebiete der Welt. Dirk Steffens geht nachts mit Spezialausrüstung auf Tauchgang, um ein Phänomen zu beobachten, das erst seit Kurzem erforscht wird: fluoreszierende Korallen. Eine besondere Kameratechnik macht sichtbar, was sonst im Verborgenen geschieht. Dirk Steffens trifft auf einige besondere Vertreter dieses Schmelztiegels der Evolution. In "Faszination Erde" begibt sich Dirk Steffens auf eine Expedition der besonderen Art. Todbringende Vulkane und Leben spendender Regenwald liegen hier nah beieinander. Die Zuschauer erfahren, wie die kleinsten Vögel der Welt, die Kolibris, eine Herkulesaufgabe meistern, mit welchen Tricks man die majestätischen Aras vor dem Aussterben bewahren will und wie man die Langsamkeit des vielleicht faulsten Tieres der Erde misst. In großen Bildern wird eindrücklich, wie der schicksalhafte Brückenschlag zwischen den Kontinenten Costa Rica zu einem einzigartigen Stückchen Erde geformt hat.
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Expedition Deutschland DOKUMENTATION Eine Zeitreise durch 500 Millionen Jahre (Folge: 1)
Die verträumte Einsamkeit des Wattenmeeres, die Vielfalt deutscher Mittelgebirge, die majestätischen Alpen: Viele deutsche Landschaften sind in ihrer Schönheit einzigartig auf der Welt. Die spannende Expedition führt zu den schönsten und erstaunlichsten Landschaften unserer Heimat. Zwischen Taunus und Westerwald finden sich uralte geheimnisvolle Riffe. Im Bayerischen Wald gibt es die Reste einer gigantischen Kollision von Erdplatten. Die Dokumentation zeigt, wie die Mangrovensümpfe an der Stelle des heutigen Ruhrgebietes vor 300 Millionen Jahren Kohle produzierten, beobachtet die Entstehung der Alpen und besucht die Eifelvulkane bei einem ihrer Ausbrüche vor 100 000 Jahren. Naturkatastrophen bringen immer Zerstörung mit sich, sind aber gleichzeitig auch Fundament für neue Entwicklungen. Über aufwendige Computeranimationen erleben die Zuschauer in der zweiteiligen Dokumentation die Entstehung unserer Landschaften hautnah mit. Führende Wissenschaftler lassen die spannenden Vorgänge an den Hotspots begreifen, sodass am Ende die bekannten und unbekannten Naturschönheiten Deutschlands mit anderen Augen gesehen werden. Die Zuschauer reisen in die Zeit vor 500 Millionen Jahren. Die Erde hatte damals ein ganz anderes Gesicht. Die Landmassen der Kontinente befanden sich zum größten Teil auf der Südhalbkugel des Planeten, die einzelnen Teile Deutschlands waren weit verstreut. Entdeckt wird der Kambrische Ozean - ein Urmeer, in dem sich die ersten Räuber tummelten. Zwischen Taunus und Westerwald finden sich Spuren aus dieser Zeit, als Süddeutschland auf dem Grund eines tropischen Ozeans mit riesigen Riffen lag, ganz ähnlich wie das Great Barrier Reef Australiens heute. In den urigen Gebieten des Bayerischen Waldes führt eine Superbohrung kilometertief in die Erde bis zu den Überresten einer Megakollision von Landmassen. Unsere Mittelgebirge sind Zeugen dieser Urkräfte, heute attraktive Ziele für Erholung und Freizeit. Im heutigen Ruhrgebiet erstreckten sich in der Karbonzeit Wald- und Sumpflandschaften. Vor 300 Millionen Jahren lebten hier riesige Insekten zwischen gigantischen Schachtelhalmen - sicher eine der skurrilsten Lebenswelten auf deutschem Boden. Diesen Karbonwäldern verdanken wir die enormen Kohlevorkommen, die das Ruhrgebiet in modernen Zeiten zum wirtschaftlichen Motor Deutschlands gemacht haben. Wer Chemnitz am Fuße des Erzgebirges besucht, ahnt nichts von dem spannenden Untergrund, auf dem diese Stadt ruht: ein komplett versteinerter Urwald. Entstanden ist er durch einen gigantischen Vulkanausbruch vor 290 Millionen Jahren. Doch nicht nur Urmeere und Kräfte aus dem Erdinneren formten unsere Heimat, auch das Klima führte immer wieder zu großen Veränderungen. Die auffälligen, landschaftsprägenden Felsen im Pfälzer Wald zum Beispiel sind heute eine Herausforderung für Kletterer. Keiner denkt dabei an die ehemalige Wüstenlandschaft, aus der sie stammen. Bewohnt wurden die Wüsten in der Jura- und Kreidezeit von Dinosauriern, den größten Giganten, die jemals in unserer Heimat gelebt haben. Auch im Ozean dieser Zeit, dem Jurameer, schwammen riesige Saurier und hinterließen in der Schwäbischen Alb ihre Spuren. Über die Jahrmillionen formten sich Landschaft und Tierwelt in Deutschland immer wieder neu und schufen erstaunliche Welten. Verschiedenste Lebewesen traten auf und verschwanden. Und doch hinterließen sie alle ihre Spuren. Zusammen mit den Urgewalten des Planeten schufen sie das Deutschland, das wir heute kennen.
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Expedition Deutschland DOKUMENTATION Eine Zeitreise durch 500 Millionen Jahre (Folge: 2)
Kaum ein Land in Mitteleuropa ist so abwechslungsreich wie Deutschland: vom Hochgebirge und von sanften Kuppen der Mittelgebirge über Flusslandschaften und Seenplatten bis hin zur Küste. Teil zwei der Reise startet vor 100 Millionen Jahren. Ein markantes Ereignis prägt Deutschland ganz besonders und verleiht ihm sein heutiges Aussehen: das Auftürmen der Alpen. Wer heute durch die Alpen wandert, bewegt sich auf ehemaligem Meeresboden. Viele dieser Landschaften verdanken wir den Eiszeiten. Mächtige Gletscher hatten Deutschland vom Süden und Norden fest im Griff. Viele Zeugen dieser Zeit gibt es zu entdecken, so beispielsweise einen mächtigen Felsblock am Rand des Hamburger Hafens. Bis dorthin wurde der "alte Schwede" vom Eis geschoben. Dort, wo Deutschlands bekanntester Fluss seinen Weg durch das Rheintal von den Alpen bis nach Norden findet, waren vor 35 Millionen Jahren Haie, Seekühe und Rochen zu Hause. Sie bevölkerten einen warmen Meeresarm, der das Urmittelmeer mit der Nordsee verband. Die Finanzmetropole Frankfurt an einer Südseeküste, so manch einer träumt davon. Auch die Tierwelt an Land hat sich noch einmal grundlegend verändert. Längst sind die Dinosaurier ausgestorben und haben Säugetieren und Vögeln Platz gemacht. Immer noch brodelt es unter deutschem Boden, die Erde wird von Erdbeben erschüttert, Vulkane beherrschen überall das Land. Ein Krater ganz anderer Herkunft liegt heute im Herzen von Süddeutschland. Aus der Satellitenperspektive erkennt man ein riesiges, kreisrundes Loch, 25 Kilometer im Durchmesser, zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb: das Nördlinger Ries. Vor 15 Millionen Jahren schlug hier ein gewaltiger Meteorit ein. Erst vor 40 000 Jahren eroberte der Mensch Schritt für Schritt diese Welt. Und seitdem hinterlässt auch er deutliche Spuren. Die erdgeschichtlichen Vorgänge, die über Jahrmillionen unser Land geformt und verändert haben, können wir in ihrer zeitlichen Dimension kaum fassen. Alles Menschenwerk spielt sich dagegen vergleichsweise in einem Wimpernschlag der Geschichte ab. Auch in Zukunft wird es keinen Stillstand geben, unser Land ist und bleibt in Bewegung. Auf unserer Zeitreise durch 500 Millionen Jahre haben wir erfahren, wie winzig der Abschnitt ist, den wir als Menschen miterleben.
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Der Limes DOKUMENTATION Grenzwall gegen die Barbaren (Folge: 1)
Eine schwer befestigte Grenzanlage zieht sich vor beinahe 2000 Jahren quer durch ganz Europa - der Limes. Ein Bollwerk von Nordbritannien bis zum Schwarzen Meer. Das Team von "Schliemanns Erben" spürt den immer noch vorhandenen Resten des Schutzwalls nach und begleitet Wissenschaftler, die mit ausgefallenen Ideen das Geheimnis des Limes zu enträtseln versuchen. Wozu diente der Grenzwall gegen die Barbaren? Das römische Weltreich reichte von den Wüsten Afrikas bis in den Nordatlantik. Kriegsschiffe sichern die Flussgrenzen Rhein und Donau, den "nassen Limes". Palisaden, Wall und Graben, vier Meter hohe Mauern und Kastelle bilden den Land-Limes quer durch Germanien, das wilde "Barbaricum". Der nördlichste Außenposten Roms war Britannien. Auch dort trennte eine Mauer die Bürger des Imperiums von den Barbaren: der Hadrianswall. Aus einem aufblasbaren Heißluftschiff, das exklusiv und zum ersten Mal für die zweiteilige TV-Dokumentation den römischen Grenzwall befuhr, sind die gewaltigen Ausmaße des Limes in Britannien zu erkennen: 15 Kastelle, in denen eine 12 000 Mann starke Armee stationiert war. 120 Kilometer Mauer, 80 befestigte Tore, 158 Beobachtungstürme und Hunderte Kilometer schnurgerader Verbindungsstraßen gehörten zum Verteidigungssystem Hadrianswall. Wie in Germanien lebten auch hier jenseits der Grenze etliche verschiedene Stämme. Sie liebten ihre Freiheit und Unabhängigkeit. Eine Zentralmacht, wie sie der Kaiser in Rom darstellte, akzeptierten sie nicht. Zur Sicherung der römischen Gebiete östlich des Rheins und nördlich der Donau in den Provinzen Obergermanien und Raetien wurde ein zunächst hölzerner Palisadenwall gegen das Barbaricum errichtet: Der Obergermanisch-Raetische Limes lag auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. In seinem Endausbau erstreckte er sich über eine Länge von rund 550 Kilometern von Rheinbrohl in Rheinland-Pfalz bis an die Donau südwestlich von Regensburg. Damit ist der Obergermanisch-Raetische Limes nach der Chinesischen Mauer das zweitlängste Bauwerk der Menschheit. Mit seinen etwa 900 Wachttürmen und 120 größeren und kleineren Truppenlagern, die durch ein logistisch ausgefeiltes System miteinander verbunden waren, ist der Grenzwall Weltkulturerbe der UNESCO. Auch hier gelangen dem Filmteam spektakuläre Aufnahmen mit dem Heißluftschiff, von Römerturm 1 am Rhein über die Saalburg, diesem wilhelminischen Traum vom Imperium, bis zum Donaudurchbruch. Die Erinnerung an die Bedeutung der Sperranlage verblasste im Lauf der Jahrhunderte. Die Wachttürme zerfielen zu Schutthaufen, ihre Steine wurden wie die Mauern der Kastelle als Baumaterial verwendet, die 80 Kilometer lange schnurgerade mächtige Befestigungsmauer galt als vom Teufel errichtet. Erst vor gut einem Jahrhundert konnte von der damaligen Reichs-Limeskommission der Verlauf des Bollwerks gegen die Barbaren nachgezeichnet werden. Seither wird ausführlich geforscht, rekonstruiert und weitergegraben. So wissen wir genau, woher Öl, Oliven und Wein der Wachsoldaten an der Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis stammten. Und auch woher das römische Geschirr kam, das auf germanischer Seite freigelegt wurde. Doch nicht alle Barbaren wollten bloß Handel treiben. In Franken gruben Archäologen zwei Germanensiedlungen aus, die nur zwei Kilometer voneinander entfernt lagen. Während das eine Dorf von den Römern verplombte Waren geliefert bekam, gingen die zugewanderten Elbgermanen des zweiten Dorfes auf Plünderungszüge jenseits des Limes. Es gab germanische "Freunde", die sich arrangiert hatten, und zuwandernde aggressive "Feinde" Roms. Der Limes war keine unüberwindliche Festungsanlage - und sollte es auch nicht sein.
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Der Limes DOKUMENTATION Gefahr an Roms Grenze (Folge: 2)
Die Dokumentation gibt überraschende Einblicke in das Leben am Grenzwall und die alltäglichen Konfrontationen Roms mit den Barbaren. Wie begegneten die Römer der "Gefahr am Limes"? "Der Limes (2)" stellt auch den "Glücksfall" eines frühen völkerübergreifenden, vereinten Europas mit einem Recht, einer Währung, einem politischen System und einer Sprache zur Diskussion. Es gibt heute noch viel zu entdecken. Vom hohen Norden Britanniens bis zum Schwarzen Meer zog sich eine Tausende Kilometer lange Grenze quer durch ganz Europa: der Limes, der "Eiserne Vorhang" des römischen Weltreichs. Flüsse, Palisaden, Mauern bildeten Roms Bollwerk gegen die Barbaren. Am Limes entstanden blühende Metropolen, gegründet von den römischen Eroberern, geschützt von einem gewaltigen Grenzzaun und den Legionen. Doch wie gefährdet waren diese Städte? Wie dicht war der Limes, hielt er den Angriffen der Stämme aus dem Norden stand? Was geschah, als das Imperium Romanum Schwäche zeigte? Fragen, denen die Dokumentation nachgeht. Fragen, die heute gar nicht einfach zu beantworten sind, da das einst mächtigste Bauwerk Europas an vielen Stellen oberirdisch unsichtbar geworden ist, verschwunden, von der Zeit verschluckt. Ein Infrarot-Laserscanner unter einem Helikopter soll das Bodenprofil am Raetischen Limes zentimetergenau abtasten. Der Trick: Der Scanner "sieht" durch Bäume, Büsche, Feldfrüchte hindurch auf den Boden. Ebenso faszinierend ist die Arbeit von Geodäten, die den Verlauf des Limes in Baden-Württemberg erkunden. Nach Tausenden Messungen liefern sie ein beinahe unglaubliches Ergebnis: Die Grenzlinie hat auf einer Strecke von 50 Kilometern nur eine Abweichung von 90 Zentimetern. Im Kastell von Ruffenhofen in Franken war unter anderem auch die Kavallerie des Kaisers stationiert. Das haben die Forscher herausgefunden, obwohl die Anlage heute in der Landschaft nicht mehr sichtbar ist und bisher auch nicht ausgegraben wurde. Mit den Mitteln der Geophysik wurde die Anlage wieder sichtbar gemacht, ohne zu Hacke und Spaten zu greifen. Radarwellen, elektrische Ströme und das Erdmagnetfeld verrieten dem Geophysiker Jörg Fassbinder auch die Anwesenheit der römischen Kavallerie vor 1800 Jahren, durch auffällig strahlende magnetische Bakterien, die im Pferdemist gedeihen. Ende des 2. Jahrhunderts braute sich in den Wäldern Germaniens etwas zusammen. Die alte Ordnung der Stämme schien sich aufzulösen. Das Klima hatte sich geändert, es wurde deutlich kälter und trockener. Die Ernteerträge gingen zurück, die Bäume wuchsen langsamer nach, die Ressourcen wurden immer knapper. Die Stämme im Barbaricum drängten gen Süden. Das reiche Imperium lockte. Mit jeder Missernte nahm der Druck auf die Grenze zu. Immer größere Invasionswellen brandeten gegen den Limes. Aus gelegentlichen Raubzügen wurde der Beginn einer Völkerwanderung, die zu einer ernsthaften Bedrohung des Imperiums wurde. Mit dem Heißluftschiff verfolgt "Der Limes (2)" den Land-Limes bis zu seinem Ende im bayerischen Eining an der Donau. Der Fluss war eine Schlagader des antiken Verkehrs. Doch an der Donau wartete auch Verlockendes auf die römischen Ruder-Soldaten: südliches Dolce Vita in Carnuntum, eine der am besten erforschten römischen Städte am Limes. Die reiche Grenzstadt sollte über Jahrhunderte als Legionslager eine zentrale Rolle im Abwehrkampf gegen die Barbaren spielen. Ihr Ende ist unblutig. Den Herrschern aus Rom ging schlichtweg das Geld aus.
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Deutschlands Supergrabungen ARCHÄOLOGIE (Folge: 1), D 2012
Was macht eine Grabung zu einer Supergrabung? Ist es die Größe, sind es die spektakulären Funde oder die außergewöhnlichen Methoden, mit denen Archäologen unsere Geschichte ausgraben? Meist ist es eine Kombination dieser Faktoren, die bei den Grabungen zusammenkommen. Insbesondere aber zeigen die Forscher um den Berliner Archäologen Prof. Matthias Wemhoff, dass Geschichte lebt: Denn jedes neue Detail kann unser Bild von der Vergangenheit verändern. Im ersten Teil der "Supergrabungen" reist Prof. Wemhoff einmal quer durch Deutschland. Von einer Ausgrabung im mittelalterlichen Berlin geht es weit zurück zu den künstlerischen Anfängen des Menschen auf der Schwäbischen Alb. Von dort in den äußersten Norden zur untergegangenen Handelsmetropole Rungholt, einem Mythos der Archäologie. Im sächsischen Dippoldiswalde finden sich jahrhundertealte Gänge in der Erde, in denen einst Silber geschürft wurde, und in der größten Stadtgrabung Deutschlands, in Lübeck, gibt es nicht nur Kinderspielzeug zu entdecken. Und dass man manchmal hoch hinaus muss, um den Dingen tief in der Erde auf die Spur zu kommen, steht bei der letzten Supergrabung des ersten Teils im Mittelpunkt. Quasi vor seiner Haustür des Neuen Museums in Berlin haben Kollegen von Professor Wemhoff einen jahrhundertelang vergessenen Schatz entdeckt: Bei Aushubarbeiten zu einer neuen U-Bahn-Station im Herzen der Hauptstadt stießen die Bauarbeiter auf uralte Mauern. Gebaut vor mehr als 700 Jahren, handelt es sich dabei um die Grundfeste des ersten Berliner Rathauses. Damals mehr ein Ort zum Handeln als zum Regieren, finden sich dort heute Silbermünzen und Artefakte von früher, die den Archäologen wichtige Hinweise zu dem Leben im Spätmittelalter geben. Computeranimationen lassen mithilfe der Funde die Welt von damals wiederauferstehen. Die archäologische Entdeckungsreise zu den Supergrabungen Deutschlands führt an viele Orte, die voller Überraschungen stecken. Auf der Schwäbischen Alb ist man seit einiger Zeit einer Sensation auf der Spur: der Entstehung der modernen Kunst. Mit 40 000 Jahren sind die gefundenen Skulpturen aus Elfenbein älter als die berühmten Höhlenzeichnungen in Südfrankreich: eine Frauenfigur mit übergroßen Brüsten, ein Mammut und ein Mischwesen aus Löwe und Mensch. Was aber bedeuten diese Funde für unser Wissen über diese Zeit? Zusammen mit seinen Kollegen wagt der Berliner Archäologe eine Deutung. Im äußersten Norden begibt sich Professor Wemhoff auf Spurensuche nach einem alten Mythos der deutschen Geschichte: dem Aufstieg und Fall von Rungholt, der reichen Handelsstadt, die im 14. Jahrhundert Opfer einer Klimakatastrophe wurde. Ein Verhängnis, das sich auch aus den Funden dort herauslesen lässt. Im Osten Deutschlands, im sächsischen Dippoldiswalde, tat sich völlig unerwartet der Boden auf und brachte so eine Geschichte zum Vorschein, von der man hier nichts ahnte: ein ganzes Labyrinth verschachtelter unterirdischer Gänge, auf denen vor mehr als 800 Jahren Menschen nach Silber gesucht haben. Unangetastet liegen selbst heute noch einige der damaligen Werkzeuge in 30 Metern Tiefe. In Lübeck führt der Archäologe durch die größte Stadtgrabung Deutschlands, bei der die wichtigsten Funde in stinkenden Kloaken gefunden werden: Das mittelalterliche Kinderspielzeug aus Holz zeigt Ritter in Kampfhaltung. Mit einem Helikopter-Flug die Ausgrabung zu "begehen", ist auch für Professor Wemhoff nicht gerade alltäglich. Doch nur so ist es ihm möglich, die längste Grabung der Welt zu besichtigen: Hunderte Kilometer lang orientiert sie sich in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen an der russisch-deutschen Gaspipeline, die hier verläuft. Doch bevor die Rohre verlegt werden, muss der Boden untersucht werden. Ein spektakulärer Fund ist bereits zu vermelden: 1,8 Kilogramm wiegt der Goldschatz aus der Bronzezeit, 117 Objekte aus reinem Gold.
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Deutschlands Supergrabungen ARCHÄOLOGIE (Folge: 2), D 2012
Was macht eine Grabung zu einer Supergrabung? Ist es die Größe, sind es die spektakulären Funde oder die außergewöhnlichen Methoden, mit denen Archäologen unsere Geschichte ausgraben? Meist ist es eine Kombination dieser Faktoren, die bei den Grabungen zusammenkommen. Insbesondere aber zeigen die Forscher um den Berliner Archäologen Prof. Matthias Wemhoff, dass Geschichte lebt: Denn jedes neue Detail kann unser Bild von der Vergangenheit verändern. An über 2000 Orten wird in Deutschland gebuddelt, vermessen und freigelegt. Gemessen an der Einwohnerzahl und der Fläche unseres Landes wird nirgendwo auf der Welt mehr gegraben als hier. Einer der federführenden Archäologen ist Prof. Matthias Wemhoff, der auch im zweiten Teil der "Supergrabungen" wieder zu den archäologischen Hotspots reist. Dabei sollen die vielen kleinen Detailfunde nach und nach ein Gesamtbild des historischen Deutschland ergeben: angefangen in der Steinzeit bis zum Fall der Berliner Mauer. Am Anfang von Prof. Wemhoffs Zeitreise durch das archäologische Deutschland steht ein geheimnisvoller Fund aus der Keltenzeit: ein über 2600 Jahre altes Kammergrab einer Keltenfürstin, das Grabräubern noch nicht zum Opfer gefallen war. Um eine Beschädigung des Grabes zu vermeiden, wurde es mit Beton und Stahl ummantelt und als kompakter 80-Tonnen-Block mit einem Spezialkran auf einen Schwerlaster verladen. In einem schwäbischen Speziallabor legten Experten in monatelanger Feinarbeit die wertvollen Grabbeigaben frei, darunter goldene Halsperlen, die die Wissenschaftler auf eine spannende Spur setzten, die sie zu den Etruskern, den Vorfahren der Römer, führte. Prof. Wemhoffs Reise in die Vergangenheit führt zurück bis in die Steinzeit. Am Bodensee, mit seinen weltweit berühmten Resten von Pfahlbauten, ist der Berliner Archäologe auf die Erkenntnisse seiner tauchenden Kollegen angewiesen. Sie suchen im See nach Überresten und hoffen, anhand der Jahresringe der verbauten Stämme die Siedlungen zeitlich näher definieren zu können. Bis heute lässt sich nur sagen, dass für fast 5000 Jahre das Haus mit Seeblick schwer en vogue war. Am Bodensee stößt Prof. Wemhoff auf eine kleine Kuriosität: den Kaugummi der Steinzeit. Eine schwarze Masse aus Birkenpech linderte nicht nur Zahnschmerzen, sondern wurde nach Gebrauch zur Befestigung von Pfeilspitzen verwendet. "Das muss man sich mal vergegenwärtigen: Ein steinzeitlicher Jäger fährt in seinem Einbaum über den See, entdeckt ein Leck und stopft es mit seinem Kaugummi zu", meint der Berliner Archäologe lächelnd. Auf Wemhoffs Zeitreise durch die verschiedenen historischen Epochen Deutschlands, die alle ihre Spuren in der Erde hinterlassen haben, entdeckt der Professor nicht nur Deutschlands einzige achteckige Burg, die als Protzprojekt in der Nähe der Stadt Warburg zwei eitle Raubritter berühmt machte, sondern erzählt auch von der abenteuerlichen Ausgrabung der heute weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra. Eines der spannendsten Rätsel für Archäologen ist der Mord an einer Familie vor 4500 Jahren, deren Skelette dicht aneinandergedrängt in einem Grab in Eulau liegen - wie in einer letzten Umarmung. Wemhoff rekapituliert die Details des grausigen Fundes und erklärt, welche Schlüsse Archäologen aus den Artefakten ziehen können. Am Ende seiner Reise zu den Supergrabungen Deutschlands macht Prof. Wemhoff die Zuschauer mit einer ganz neuen Technologie bekannt, die in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg der Ausgräber beigetragen hat: die Luftbildarchäologie. Nicht nur entlang der alten Römergrenze mit dem Limes, der Deutschland auf einer Länge von 550 Kilometern durchzieht, konnte man mit der Technologie aus der Luft verborgene Teile des römischen Grenzwalls entdecken. Prof. Wemhoff weiß: "Deutschland ist noch voll von Dingen, die unter der Erde liegen. Jede noch so kleine Grabung schreibt jeden Tag eine neue Seite im Buch unserer gemeinsamen Geschichte. Das ist einfach fantastisch."
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Die Spur des Geldes DOKUMENTATION Münzen und Mächte, D 2015
Christian Berkel verfolgt die Entwicklung des Geldes von der Antike bis zur Gegenwart. Die Geschichte zeigt: Geld bringt Fortschritt, ist aber auch Auslöser fataler Krisen und Katastrophen. Antike Herrscher wie Krösus und Alexander der Große nahmen ebenso Einfluss auf die Geschichte des Geldes wie die ersten großen Bankhäuser, die während der Renaissance in Italien entstanden. Bankencrash und Staatsanleihe sind keine Erfindung der Moderne. Der Siegeszug der Münze beginnt im 6. Jahrhundert vor Christus unter dem lydischen König Krösus, der als Erster die sogenannten Kurantmünzen einführt. Das heißt, Münzen, deren Wert durch den Metallgehalt, Silber oder Gold, gedeckt wird und immer gleich bleibt. Schnell löst das Münzgeld andere Zahlungsmittel ab und verbreitet sich in der antiken Welt. Im Schatten von Alexander dem Großen erobert auch die von ihm ausgegebene Währung die Welt, denn der Makedonier lässt überall sein eigenes Geld prägen, sodass man von Makedonien über Ägypten bis an den Indus mit der gleichen Währung zahlen konnte. Wie schnell es zu einer Inflation kommen kann, zeigt das Beispiel von Mansa Musa, dem reichsten Mann der Welt, der im 14. Jahrhundert dafür sorgte, dass in Kairo das Gold innerhalb kürzester Zeit mehr als ein Drittel seines Wertes verlor. Nur wenige Jahre später ruinierte der Bankencrash von Florenz ganze Volkswirtschaften. International operierende Bankhäuser wie die Bardi finanzierten das Luxusleben der Herrscher und ließen sich dafür Steuern und Zölle überschreiben. Eine Weile ging alles gut, doch als die Herrscher zahlungsunfähig wurden, stürzten auch die Banken. Und doch sind bis heute viele Begriffe aus der Bankensprache noch in Gebrauch: Konto, Skonto, Saldo oder Kredit - sie alle stammen aus dem Italienischen.
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Die Spur des Geldes DOKUMENTATION Die Macht der Millionen, D 2015
Christian Berkel verfolgt die Entwicklung des Geldes von der Antike bis zur Gegenwart. Die Geschichte zeigt: Geld bringt Fortschritt, ist aber auch Auslöser fataler Krisen und Katastrophen. Der Kaufmann Jakob Fugger, Zahlengenie und Spieler John Law und der Stratege Nathan Rothschild - sie alle setzten Meilensteine in der Entwicklung des Geldes und schufen die Grundlagen für das moderne Finanzsystem. Wer im 16. Jahrhundert Kunde bei dem deutschen Kaufmann Jakob Fugger war, konnte sehr viel unbekümmerter reisen als viele seiner Zeitgenossen. Ein weitverzweigtes Netz von Faktoreien in ganz Europa, verbunden mit einem der ersten regelmäßigen Nachrichtendienste, sorgte dafür, dass man überall Geld abheben oder einzahlen konnte. Dies änderte aber nichts daran, dass man sich noch immer mit schwerem Münzgeld abschleppen musste, beziehungsweise, dass so manche Münze gar nicht mehr in den Umlauf kam, weil sie in Schatzkammern oder Sparstrümpfen gehortet wurde. Der Schotte John Law wollte das ändern und überzeugte den Regenten von Frankreich im 18. Jahrhundert davon, Papiergeld einzuführen. Eine geniale Idee, wenn man der Versuchung widersteht, mehr Geld zu drucken, als durch Werte gedeckt ist. In Frankreich schaffte man es nicht und kehrte schnell wieder zu den Münzen zurück. Bis weit ins 19. Jahrhundert blieben Münzen die bevorzugte Währung in Europa und sorgten unter anderem auch für den rasanten Aufstieg des Bankhauses Rothschild. Ein Blick in die Geschichte des Geldes zeigt, dass es immer wieder ähnliche und scheinbar unaufhaltsam wiederkehrende Mechanismen sind, die Entwicklungssprünge und Wirtschaftswachstum, aber auch Spekulationsblasen und Finanzkrisen auslösen. Damals wie heute spielen der Traum vom schnellen Reichtum, das wirtschaftliche Kurzzeitgedächtnis sowie Fehlentscheidungen, Psychologie, Politik und der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, eine Rolle. Allerdings sorgt die Globalisierung dafür, dass Finanzkrisen heute keinen halt mehr vor Landesgrenzen machen.
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F wie Fälschung DOKUMENTATION Blütenträume
Christian Berkel deckt in seinem Labor die beliebtesten Geldfälschertricks auf und fragt nach den Motiven der Fälscher: Ging es wirklich immer nur ums Geld? Warum Jürgen Kuhl seine Blüten so täuschend echt gelungen sind, wie andere vor ihm zu Werke gegangen sind und welche Fehler ihnen trotzdem zum Verhängnis wurden, davon erzählt Christian Berkel in "F wie Fälschung: Blütenträume". Köln, im Sommer 2006. Ein warmer Abend im Gewerbegebiet Widdersdorf. Schrott liegt herum. Papierfetzen wehen über einen menschenleeren Hof, der im Dunkeln liegt. Nur zwei Fenster eines Flachbaus sind erleuchtet. Innen herrscht Chaos: Bunte Gemälde stehen auf Staffeleien, Pinsel, Lösungsmittel, Farben und zusammengeknüllte Druckbögen begraben einen großen Tisch unter sich. Jürgen Kuhl, damals 65, ein Intellektueller mit randloser Brille, verbindet sich die Augen mit einem dunklen Tuch. Er greift mit jeder Hand in einen Karton. Der Kopf mit der Augenbinde verharrt eine Weile reglos, dann reißt sich Kuhl das Tuch von den Augen und starrt auf seine Hände, die zwei 100-Dollar-Noten befühlen. Eine davon ist echt. Die andere eine "Blüte". Die Scheine sind für einen Laien nicht zu unterscheiden. Er kann es kaum glauben, aber er hat es geschafft. Jürgen Kuhl, Kölner Rentner, Künstler und Designer, hat den Dollar gefälscht. Der Film erweckt die berühmtesten Fälscher ihrer Zeit zum Leben: "The King" David Hartley, der im 18. Jahrhundert Goldmünzen nachmachte und damit eine ganze Region im Norden Englands aus der Armut befreite. Alves dos Reis, dessen Fälschungen beinahe die Bank von Portugal ruinierten und der mit seinen Machenschaften dazu beitrug, den gefürchteten Diktator Antonio de Oliveira Salazar an die Macht zu bringen. Die jüdischen Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen, die von den Nationalsozialisten gezwungen wurden, englische Pfundnoten zu fälschen. Die Nazis hatten geplant, Mengen von Falschgeld über England abzuwerfen, um die Wirtschaft des Kriegsgegners zu schwächen. Und schließlich Jürgen Kuhl, der mit 16,5 Millionen falschen Dollars das Bundeskriminalamt herausforderte - und dem trotz seiner Genauigkeit ein unfassbarer Fehler unterlief, der ihm zum Verhängnis wurde. Experten von Bundeskriminalamt und Bundesbank analysieren die Infrastruktur von Geldfälscher-Ringen und beleuchten die Arbeit der Ermittler. Das Nationale Analysezentrum der Bundesbank gewährt Einblick in seine große Fälschungs-Sammlung. Dort finden sich allerhand kuriose Blüten aus vielen Jahrzehnten - aber auch ganz aktuelle, täuschend echte Euro-Noten. Übrigens: Wer sich über die Mengen an echt aussehenden Dollars und portugiesischen Escudos im Film wundert: Dafür hatte die Filmcrew einen wahren Profi angeheuert: Jürgen Kuhl ging noch einmal ans Werk. Dieses Mal aber ganz legal.
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Die glorreichen 10 DOKUMENTATION Die dreistesten Fake News der Geschichte, D 2018
"Die glorreichen 10" fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "beschwerlichsten Berufen", den "krassesten Kindheiten" und den "kämpferischsten Comebacks". Gekürt werden die "gruseligsten Geschichten", "die hipsten Haare" und "die dreistesten Fake News der Geschichte". Hannes Jaenicke kommentiert die Folgen des völlig willkürlichen Rankings - bewusst subjektiv und ohne Anspruch auf Repräsentativität. Absichtlich gestreute Falschmeldungen sind spätestens seit Donald Trump Programm und "alternative Fakten" das Unwort des Jahres 2017. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: Fake News sind deutlich älter als das Internet, und es gab sie lange vor Facebook oder Twitter. Denn schon die Verfasser der Emser Depesche, der Konstantinischen Schenkung und der Protokolle der Weisen von Zion zeigten sich kreativ im Umgang mit der Wahrheit. Angeblich protokollieren Letztere die Pläne der Juden, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Angeblich manipulieren die Juden dafür die Presse, kontrollieren die Wirtschaft und zwingen die freiheitsliebenden Völker, die Herrschaft des Weltjudentums anzuerkennen. Obwohl die New York Times bereits 1921 nachweist, dass es sich bei den Protokollen um eine Fälschung handelt, verbreiten sie sich in wenigen Jahren über die ganze Welt. Schon immer werden Fake News zur Manipulation der öffentlichen Meinung eingesetzt, und auch Bismarck wusste: Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
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Sketch History SKETCH Neues von gestern, D 2018
Die "Sketch History" zeigt opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Die Weltgeschichte ist eine verlässliche Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Genügend Stoff als Steilvorlagen für die dritte Staffel. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. Max Giermann kehrt noch einmal als Klaus Kinski zurück und ist in seiner neuen Rolle als Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt zu sehen.
ZDFneo Serien
Death in Paradise KRIMISERIE Todschick (Staffel: 5 Folge: 3), GB 2015
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
ZDFneo Serien
Death in Paradise KRIMISERIE Späte Reue (Staffel: 5 Folge: 4), GB 2015
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
ZDFneo Serien
Lewis KRIMIREIHE Die Löwen von Nemea - Der Oxford-Krimi (Staffel: 8), GB 2014
Die Studentin Rose Anderson wird beim Joggen überfallen und erstochen. Rose arbeitete an ihrer Doktorarbeit über Euripides und war dabei auf ein Geheimnis gestoßen. Die Veröffentlichung ihrer Entdeckung hätte dem Ruf der Professoren Flaxmore und Philippa Garwood sehr geschadet. Ein Racheakt unter Akademikern? Zudem hatte Rose eine Affäre mit Philippas Mann, dem Astronomieprofessor Felix Garwood. Eine Beziehungstat? Kurz vor ihrem Tod hatte Rose sowohl mit Felix Garwood als auch mit ihrer Wohnungsgenossin Chloe Ilson einen heftigen Streit. In den Fall verwickelt ist auch Jennie Brightway, die Schwester von Philippa Garwood. Jennie ist mit Paul verheiratet. Rose hat deren gemeinsame Tochter Tabby unterrichtet. Tabby leidet an einer ungewöhnlichen Blutkrankheit und benötigt dringend einen Stammzellenspender. Bei Tests stellt sich heraus, dass Paul nicht der leibliche Vater ist, sondern der Frauenheld Felix Garwood. Rose hatte gedroht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Als jedoch Professor Garwood selbst den Tod findet, müssen Lewis, Hathaway und Maddox erkennen, dass dieser Fall weitaus komplizierter zu sein scheint, als dies auf den ersten Blick aussah.
ZDFneo Film
Marie Brand und das Verhängnis der Liebe KRIMINALFILM, D 2018
Nadine Ullrich wird in einem Park erschlagen aufgefunden. Die junge Frau war Assistentin des renommierten Kölner Psychotherapeuten Jörg Korfmann. Brand und Simmel ermitteln. Die Kommissare finden heraus, dass das Opfer Schwierigkeiten mit seinem Chef gehabt haben soll. Als Brand und Simmel bei Korfmann erscheinen, behandelt er gerade den Patienten Detlef Stelzer. Als Stelzer hört, dass Nadine Ullrich ermordet wurde, flieht er. Stelzer, der als Gewalttäter verurteilt worden ist, gilt als äußerst gefährlich. Als in seiner Wohnung Fotos und Kleidungsstücke vom Opfer gefunden werden, wird er als Hauptverdächtiger zur Fahndung ausgeschrieben. Doch Marie Brand hinterfragt auch Korfmanns Rolle in diesem Mordfall. Er gibt sich kooperativ, doch diese Hilfsbereitschaft scheint willkürlich und taktierend zu sein. Einerseits behauptet er, Stelzer die Tat nicht zuzutrauen, und gleichzeitig liefert er immer mehr Indizien für dessen Schuld. Und welche Rolle spielt der Student Sebastian Decker, mit dem Korfmann zur Tatzeit in seinem Garten japanischen Schwertkampf trainiert hat und der ihm ein Alibi liefert? Marie Brand und Jürgen Simmel geraten in ein perfides Spiel, das weitreichender und dramatischer ist, als es zunächst den Anschein hat.
ZDFneo Film
Die Lebenden und die Toten (2) - Ein Taunuskrimi TV-KRIMINALFILM, D 2016
Eine Mordserie, deren Opfer auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, setzt die Ermittler vom K11 Hofheim massiv unter Druck. Im Taunus werden drei Menschen von einem Scharfschützen erschossen - bald schon ist in den Medien vom "Taunus-Sniper" die Rede, und in der Öffentlichkeit macht sich Verunsicherung breit. Bei dem Sniper scheint es sich um einen hochgradig strategisch agierenden Killer zu handeln. Neben den Ermittlern Oliver von Bodenstein, Pia Kirchhoff und Kai Ostermann kommt in diesem Fall auch LKA-Profiler Andreas Neff zum Einsatz. Sie finden heraus, dass nicht die Erschossenen, sondern ihre Angehörigen die eigentlichen Opfer sind. Die Ermittler dringen immer tiefer ein in ein kompliziertes Geflecht aus Schuld und Rache - und kommen Schritt für Schritt einem handfesten Medizinskandal auf die Spur.
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Ein starkes Team KRIMIREIHE Alte Wunden (Staffel: 1 Folge: 57), D 2013
Am helllichten Tag wird Karl Paulsen an einem Schrottplatz erschossen. Als Otto und Verena, das "starke Team", den Tatort mit ihrem Chef Reddemann betreten, kommt dem der Tote bekannt vor. Kurz darauf erhält Reddemann einen Anruf von einem ehemaligen Vorgesetzten: Brock, ein zu lebenslanger Haft Verurteilter, ist gerade entlassen worden und will sich an denen rächen, die ihn ins Gefängnis gebracht haben. Auch an Reddemann? Reddemann hatte damals in dem Fall ermittelt. Auch wenn er Brock für schuldig hielt, hatte er das Gefühl, dass dieser kein gerechtes Verfahren bekommen hat. Während der Ermittlung stellt sich heraus, dass Karl Paulsen vor über 20 Jahren gegen Brock ausgesagt hat. Verena und Otto machen sich zunehmend Sorgen um ihren Chef. Nicht zu Unrecht: Ein Mordanschlag auf Reddemann und der gewaltsame Tod von Martin Bisske zeigen, wie ernst die Lage ist. Hat Brock wieder zugeschlagen? Oder wurde er vor 20 Jahren zu Unrecht verhaftet und versucht nun, den wahren Täter zu finden? Als Brock Verena als Geisel nimmt, eskaliert die Situation.
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Marie Brand und das Verhängnis der Liebe KRIMINALFILM, D 2018
Nadine Ullrich wird in einem Park erschlagen aufgefunden. Die junge Frau war Assistentin des renommierten Kölner Psychotherapeuten Jörg Korfmann. Brand und Simmel ermitteln. Die Kommissare finden heraus, dass das Opfer Schwierigkeiten mit seinem Chef gehabt haben soll. Als Brand und Simmel bei Korfmann erscheinen, behandelt er gerade den Patienten Detlef Stelzer. Als Stelzer hört, dass Nadine Ullrich ermordet wurde, flieht er. Stelzer, der als Gewalttäter verurteilt worden ist, gilt als äußerst gefährlich. Als in seiner Wohnung Fotos und Kleidungsstücke vom Opfer gefunden werden, wird er als Hauptverdächtiger zur Fahndung ausgeschrieben. Doch Marie Brand hinterfragt auch Korfmanns Rolle in diesem Mordfall. Er gibt sich kooperativ, doch diese Hilfsbereitschaft scheint willkürlich und taktierend zu sein. Einerseits behauptet er, Stelzer die Tat nicht zuzutrauen, und gleichzeitig liefert er immer mehr Indizien für dessen Schuld. Und welche Rolle spielt der Student Sebastian Decker, mit dem Korfmann zur Tatzeit in seinem Garten japanischen Schwertkampf trainiert hat und der ihm ein Alibi liefert? Marie Brand und Jürgen Simmel geraten in ein perfides Spiel, das weitreichender und dramatischer ist, als es zunächst den Anschein hat.
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Lewis KRIMIREIHE Die Löwen von Nemea - Der Oxford-Krimi (Staffel: 8), GB 2014
Die Studentin Rose Anderson wird beim Joggen überfallen und erstochen. Rose arbeitete an ihrer Doktorarbeit über Euripides und war dabei auf ein Geheimnis gestoßen. Die Veröffentlichung ihrer Entdeckung hätte dem Ruf der Professoren Flaxmore und Philippa Garwood sehr geschadet. Ein Racheakt unter Akademikern? Zudem hatte Rose eine Affäre mit Philippas Mann, dem Astronomieprofessor Felix Garwood. Eine Beziehungstat? Kurz vor ihrem Tod hatte Rose sowohl mit Felix Garwood als auch mit ihrer Wohnungsgenossin Chloe Ilson einen heftigen Streit. In den Fall verwickelt ist auch Jennie Brightway, die Schwester von Philippa Garwood. Jennie ist mit Paul verheiratet. Rose hat deren gemeinsame Tochter Tabby unterrichtet. Tabby leidet an einer ungewöhnlichen Blutkrankheit und benötigt dringend einen Stammzellenspender. Bei Tests stellt sich heraus, dass Paul nicht der leibliche Vater ist, sondern der Frauenheld Felix Garwood. Rose hatte gedroht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Als jedoch Professor Garwood selbst den Tod findet, müssen Lewis, Hathaway und Maddox erkennen, dass dieser Fall weitaus komplizierter zu sein scheint, als dies auf den ersten Blick aussah.
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Inspector Barnaby KRIMIREIHE Kameraschüsse (Staffel: 10 Folge: 6), GB 2003
In der fiktiven Grafschaft Midsomer ermittelt Inspector Barnaby in unzähligen Fällen. Die Reihe basiert auf den Romanen der englischen Krimi-Autorin Caroline Graham.
ZDFneo
Neu im Kino KINOMAGAZIN "Paranza - Der Clan der Kinder" von Claudio Giovannesi, D 2019
Was läuft eigentlich gerade im Kino?! Bereits vor dem deutschen Starttermin für die aktuell anlaufenden Kinofilme werden die Neuheiten hier ausführlich vorgestellt.
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Neu im Kino KINOMAGAZIN "Once Upon a Time. in Hollywood" von Quentin Tarantino, D 2019
Ein zweitklassiger Westerndarsteller und sein Stuntman sind die Helden des neuen Films von Quentin Tarantino, der seine Stars Leonardo DiCaprio und Brad Pitt in das Hollywood von 1969 schickt. Tarantinos Thriller-Komödie ist eine Hommage an eine vergangene Ära: Die Zeit der Hippies, des Vietnam-Kriegs und des "Neuen Hollywood". Es ist auch das Jahr, in dem Sharon Tate in ihrem Haus von den Anhängern des berüchtigten Charles Manson ermordet wurde.
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Inspector Barnaby KRIMIREIHE Mit Gift und Guillotine (Staffel: 10 Folge: 7), GB 2007
Filmregisseur Nick Cheyney wird tot am Set gefunden. Wenig später wird auch Schauspielerin Gwen mit abgetrenntem Kopf entdeckt. Gibt es einen Zusammenhang? Gwen und die Tochter des Herrenhaus-Besitzers, Leonie, sind zwei Ex-Freundinnen des Regisseurs. Wusste Gwens Ehemann Ted davon, dass Nick Cheyney der leibliche Vater von Gwens kleiner Tochter ist?
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