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Die ersten Menschen WISSENSCHAFT Aus Afrika in die ganze Welt - Stéphanie Valloatto, F 2017
Wie und warum entwickelten sich vor zweieinhalb Millionen Jahren die ersten Vertreter der Gattung Homo? Und wie schafften sie die erstaunliche Metamorphose zum modernen Menschen? In dieser Folge von "Terra X" geben Wissenschaftler eine verblüffende Antwort: Vor allem unsere Fähigkeit zur Zusammenarbeit unterscheidet uns Menschen von unseren haarigen Vettern. Nur durch Teamgeist gelang es, in einer feindlichen Umwelt zu überleben. Als eines der frühesten Anzeichen für ein friedlicheres Miteinander wird nach dem aktuellen Forschungsstand der langsame Verlust der riesigen Eckzähne unserer Primaten-Vorfahren gedeutet. Diese Entwicklung soll bereits vor sieben Millionen Jahren begonnen haben, also ungefähr zu der Zeit, als sich die Wege des Menschen und des Schimpansen trennten. Eckzähne dienen in Affengesellschaften vor allem dazu, Konkurrenten der eigenen Art zu bekämpfen oder abzuschrecken. Wissenschaftler schließen aus dem Verlust der Riesenzähne auf eine Verhaltensänderung bei unseren frühen Ahnen. Innerhalb der eigenen Art gingen sie offenbar schon lange vor dem Auftauchen des ersten Menschen immer freundlicher miteinander um. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Da der Einzelne nicht besonders wehrhaft war oder schnell flüchten konnte, brauchte er das Team, um sich gegen überlegene Feinde, wie zum Beispiel große Raubkatzen, verteidigen zu können. Zunehmend nicht nur für sich selbst, sondern für die Gruppe zu denken, könnte die Gehirnaktivität überhaupt beflügelt haben, und Kommunikation wurde im Laufe der Zeit immer wichtiger. "Was den Menschen heute ausmacht, ist eine symbolhafte Sprache. Das können Menschenaffen nicht", erläutert der Paläoanthropologe Friedemann Schrenk. "Menschen haben eine symbolhafte Sprache, die mit Kunst und Kultur verknüpft ist. Sprache dient zur Weitergabe von kultureller Information und ist abhängig vom vorausschauenden Bewusstsein." Im zweiten Teil der Produktion "Die ersten Menschen" sucht "Terra X" nach den Ursprüngen dieses vorausschauenden Bewusstseins und nach seinen Folgen. Wer stellte die ersten Werkzeuge her? Wie kam jemand auf die Idee, das Feuer zu zähmen? Wieso wurden aus unseren vegetarisch lebenden Vorfahren Fleischesser? Und warum wurden die Auseinandersetzungen unter Menschen im Laufe der Zeit immer blutiger, obwohl doch gerade Zusammenarbeit und das Denken an andere als typisch für unsere Art gilt?
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Der erste Freund des Menschen DOKUMENTATION, D 2019
Die Freundschaft zwischen Mensch und Hund ist legendär. In atemberaubenden Bildern zeigt "Terra X", was Wissenschaftler über die Beziehung der ungleichen Partner herausgefunden haben. Wann wurde der erste Wolf gezähmt? Warum blieb das mächtige Raubtier beim Menschen? Wie beeinflusste der Hund die Entwicklung des Menschen? Neueste Ergebnisse der Paläogenetik, Verhaltensforschung und Zoologie geben erstaunliche Antworten auf diese Fragen. Dass der Hund das erste Haustier des Menschen war, hatten Wissenschaftler schon lange vermutet, aber das Team von Prof. Burger war dann doch sehr erstaunt, dass Menschen und Wölfe offenbar viel früher zusammenlebten als bisher angenommen. "Unsere Daten haben ergeben, dass der Zeitraum, der am wahrscheinlichsten für die Domestikation ist, zwischen 20 000 und 40 000 Jahren lag", fasst Burger die Ergebnisse seines Teams zusammen. "Das ist geradezu ein unwahrscheinliches Ergebnis! Es ist ja relativ einfach, ein Tier zu domestizieren, wenn man es an das Haus binden kann. Aber diesen Vorteil hatten die Jäger und Sammler nicht. Sie lebten in hoch mobilen Gruppen, die ihren Beutetieren hinterherziehen mussten. Unter diesen Umständen die Konstanz für eine Domestizierung aufzubringen und Züchtung zu betreiben, das ist eine besonders große Leistung." Eine Leistung, die offenbar nicht nur zu gravierenden Veränderungen im Leben des Hundes führte, sondern auch den Menschen veränderte. Prof. Kurt Kotrschall vom Wolfsforschungszentrum Ernstbrunn in Österreich ist sich sicher: "Man kann durchaus sagen, dass Hunde während des Sesshaftwerdens des Menschen eine große Rolle gespielt haben. Zu dieser Zeit wurden auch Schaf, Rind und Ziege domestiziert. Die Leute begannen, halbnomadisch mit diesen Tieren zu leben, was ja wirtschaftlich sehr erfolgreich war, und das wäre ohne den Hund nicht gegangen. Damals gab es überall, wo Vieh gehalten wurde - also im Fruchtbaren Halbmond, im Nahen Osten, bis in die zentralasiatischen Steppen - viele Wölfe. Das heißt, es wäre völlig undenkbar gewesen, dass Menschen ohne die Hilfe des Hundes Schaf und Rind domestiziert hätten. So gesehen, haben Hunde einen riesigen Beitrag für die folgenden Kulturentwicklungen geleistet. Heute unterstützt der Hund den Menschen noch immer als Hütehund, übernimmt aber auch immer höher spezialisierte Aufgaben als Spür-, Jagd-, Minen-, Schlitten- und sogar als Therapiehund. Die meisten der freundlichen Vierbeiner werden allerdings gezüchtet, um Teil einer menschlichen Familie zu werden. Längst haben sie ihre Kommunikation auf den Menschen umgestellt. Kein anderes Tier versteht die Mimik und Gestik des Menschen so gut wie der Hund. Sogar das Bellen sehen die Forscher als Antwort auf den "redseligen" Partner Mensch an.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens LAND UND LEUTE Seychellen - Bewahrer verlorener Schätze, D 2019
Inseln sind den Naturgewalten machtlos ausgeliefert. Umso erstaunlicher ist eine Inselgruppe im Indischen Ozean, die seit Urzeiten verlorene Schätze bewahrt: die Seychellen. Die Seychellen haben Naturwunder der Vergangenheit konserviert und bieten dem Leben immer noch einen Zufluchtsort. Dirk Steffens entdeckt auf den abgeschiedenen Inseln, die berühmt sind für ihre Traumstrände, unerwartete Phänomene. Sie ist eine biologische Sensation: die Seychellenpalme. Ihre Frucht, die Coco de Mer, gleicht einem weiblichen Becken. Der größte Samen im Pflanzenreich erhielt seinen Namen "Meereskokosnuss" durch ein Missverständnis. Er wurde früher an den Küsten der Malediven, Indonesiens und Südafrikas immer wieder angespült, ohne dass jemand seine Herkunft erklären konnte. Die Seefahrer von einst berichteten von schwimmenden Nüssen im Ozean, die an einem riesenhaften Baum auf dem Grunde des Meeres wüchsen. So nahmen die Menschen an, dass es sich um eine Meereskokosnuss handeln müsse. Dabei gibt es die Coco de Mer weltweit nur auf zwei kleinen Inseln der Seychellen. Dort wächst auch eine ganz besondere Pflanze: Sie ist in der Lage, Vögel zu töten. Die Samen des Pisonia-Baums sind von zähflüssigem Schleim überzogen und mit kleinen Haken besetzt. Deshalb haften die Samen am Gefieder der Vögel. Die Last für manche Vögel kann so groß werden, dass sie nicht mehr fliegen können. Wenn sich ein Vogel nicht mehr von den Samen befreien kann, verhungert er oder wird leichte Beute für Jäger. Für die Pflanze ein Vorteil: Sie schlägt ihre ersten Wurzeln auf den Kadavern der Vögel. Keine Insel der Seychellen ist so bedeutsam für das Bewahren einer Urzeitwelt wie das Aldabra-Atoll. Das mit einem Umfang von 100 Kilometern größte Korallen-Atoll im Indischen Ozean wird von Forschern oft als lebendes naturhistorisches Museum bezeichnet. In völliger Abgeschiedenheit lebt dort die größte Kolonie von Riesenschildkröten. Die Tiere gehören zu den am längsten lebenden der Welt. Doch wie sind sie dorthin gekommen? Und welche Herausforderungen müssen sie meistern, um auch in Zukunft auf den Seychellen eine sichere Heimat zu finden? Die Seychellen zeigen jenseits von Sonne, Strand und Meer, dass die zahllosen Inseln der Meere für unser Leben eine einzigartige Funktion erfüllen. Sie sind die Archen, die durch ihre Abgeschiedenheit längst verloren geglaubte Schätze bewahren können. Nicht nur über, sondern auch unter Wasser. Doch die Reichtümer sind in Gefahr. Dirk Steffens erkundet Korallenriffe, die vom Klimawandel bedroht sind und von Menschenhand gerettet werden müssen. Er begibt sich auf die Spur von Haien, die bis an den Rand der Ausrottung gejagt wurden und jetzt wieder eine Zukunft haben sollen. Dabei entdeckt er die verborgenen Gründe, die es den Inseln ermöglichen, die Vergangenheit zu bewahren und hoffentlich auch die Zukunft zu behüten.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens LANDSCHAFTSBILD Kongo - Ein Fluss, zwei Welten, D 2018
Der Kongofluss - ein reißender Strom, mitten im Herzen Afrikas. Er teilt die Region und schafft unterschiedliche Welten: Zwischen Primaten herrscht nördlich Krieg - südlich aber Frieden. Der Kongo durchschneidet ein riesiges Regenwaldgebiet. In der Region leben drei Menschenaffenarten, deren unterschiedliche Entwicklung eng mit dem Fluss verbunden ist. Der Kongo hat die Geschichte der Region entscheidend beeinflusst - er ist ihr Schicksal. Hektisches Treiben und Kreischen mitten im dichten Urwald nördlich des Kongoflusses: Hier gehen unsere nahen Verwandten - die Schimpansen - gerade auf die Jagd. Doch um Nahrung geht es nicht: Die Tiere wollen Eindringlinge vertreiben. Im Norden des Kongobeckens herrscht Krieg unter den Primaten - die Schimpansen sind aggressiv, sie töten - und sie sind Kannibalen. Doch es gibt eine andere Art, die uns ebenso nah verwandt ist und die den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich sieht: die Bonobos. Sie leben in den Wäldern südlich des Kongoflusses. Und sie sind ganz anders als die Schimpansen. Die Anführer sind Weibchen. Wenn es in der Gruppe Konflikte gibt, lösen sie die Bonobos auf eine ganz eigene Art - mit Sex. Bonobos haben sieben Mal häufiger Sex als Schimpansen. Und bei den Bonobos kann jeder mit jedem Sex haben: Es gibt heterosexuelle und homosexuelle Kontakte, Sex zwischen Individuen unterschiedlichen Alters und sogar manuelle Stimulation zur Befriedung von Streitigkeiten. So bauen die Bonobos Spannungen ab. Sie gelten als die "Hippies" unter den Primaten. Doch warum verhalten sich Schimpansen aggressiv und Bonobos friedlich? Dirk Steffens begibt sich mit Forschern auf einen tagelangen Fußmarsch in den abgelegenen Dschungel des Kongobeckens, um den Verhaltensunterschieden auf die Spur zu kommen. Die einzige geografische Grenze zwischen den Arten ist der reißende Kongofluss. Er ist für die Tiere eine unüberwindliche Barriere, und er hat vermutlich eine entscheidende Rolle gespielt bei der Entwicklung der verschiedenen Verhaltensmuster. Eine Schlüsselrolle kommt wahrscheinlich der dritten Primatenart im Kongobecken zu: den Gorillas. Ihr Verbreitungsgebiet liegt nördlich der Barriere - in der Nachbarschaft der Schimpansen. Der mächtige Strom entstand einst durch gewaltige geologische Prozesse, die das gesamte Herz Afrikas veränderten. Der ostafrikanische Grabenbruch ließ zwei völlig unterschiedliche Lebensräume entstehen: Savanne und Regenwald. Will man heute einen Eindruck von diesen Urkräften spüren, muss man einen Vulkan erklimmen, um in den größten Lavasee der Welt zu schauen. Dirk Steffens nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise zu einem der aktivsten und gefährlichsten Vulkane der Welt, dem 3500 Meter hohen Vulkan Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo. Dieser Blick in das gewaltige Innere der Erde fasziniert selbst einen weit Gereisten. Die geologischen Kräfte, die diesen Vulkan bis heute am Brodeln halten, haben vor einer Million Jahre nicht nur Zentralafrika geteilt, sondern auch den gewaltigen Kongofluss entstehen lassen. Wie eine Schneise durchzieht er seither den Regenwald des Kongobeckens. Fast 4500 Kilometer lang, bis zu 14 Kilometer breit und fast so tief wie der Bodensee, ist er nicht nur eine Barriere für alles Leben im Kongo. Zugleich ist er auch Leben spendend für die Menschen, die hier wohnen. Die Fischer des Volkes der Wagenia haben ausgeklügelte Fangmethoden entwickelt und machen sich dabei Stromschnellen zunutze. Der Kongofluss hat das Schicksal der Region geprägt. Die Menschen der Demokratischen Republik Kongo leiden unter Armut und andauernden Konflikten. Mit seinen Bodenschätzen weckt das Land bis heute Begehrlichkeiten. Es begann mit einer grausamen Kolonialherrschaft. Das Fenster für Abenteurer und Geschäftemacher war der mächtige Fluss. Er ermöglichte den Eroberern überhaupt erst den Zugang zu dem wilden und verborgenen "Herzen Afrikas". Die Bonobos sind heute bedroht. Der Mensch nimmt ihnen ihren Lebensraum. Doch es gibt Hoffnung. Im Bonobo-Waisenhaus werden Jungtiere aufgepäppelt, um sie später auszuwildern und stabile Populationen aufzubauen. Für Dirk Steffens geht dort ein Traum in Erfüllung: den friedlichen und neugierigen Tieren einmal ganz nah zu kommen. Dabei ist zu spüren: Das Leben in der Kongo-Region ist schrecklich und schön zugleich.
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Tropenfieber DOKUMENTATION Vorstoß am Orinoco - Humboldts Entdeckungen in Südamerika, D 2007
1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen war. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission vom Malariafieber aufgehalten wird. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.
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Tropenfieber - Logbuch Bounty GESCHICHTE Das Rätsel der Meuterei, D 2007
Die Reise der "HMS Bounty" ist eine der berühmtesten der Geschichte. Die "Bounty" soll auf Tahiti Brotfruchtpflanzen sammeln. Sie sollen als billiges Nahrungsmittel für Sklaven dienen. Tatsächlich erfüllt die Crew der "Bounty" ihre Aufgabe zunächst reibungslos. Doch auf der Weiterfahrt kommt es am 28. April 1789 zur Katastrophe. Unter Führung Fletcher Christians meutert die Mannschaft und setzt den Kapitän mit wenigen Getreuen in einem Beiboot aus. In einer nie da gewesenen nautischen Meisterleistung navigiert der Kapitän die Schaluppe über 5800 Kilometer nach Timor im heutigen Indonesien. Einen Großteil der Meuterer verschlägt es nach einer Irrfahrt auf die Insel Pitcairn, wo sie das Schiff versenken. Ihre Nachfahren leben noch heute dort. Fünfmal wurde der Stoff verfilmt, allein dreimal von Hollywood. Doch alle Verfilmungen verfälschten die wahren Geschehnisse auf der "Bounty". Der Matrosen peitschende Tyrann, als der er auf der Leinwand meist erscheint, war William Bligh nicht. Vielmehr galt er seinerzeit als besonders menschenfreundlicher und humaner Kapitän, der auf die Gesundheit seiner Mannschaft achtete. Sein berühmt gewordener Gegenspieler Fletcher Christian war - so belegen neuere Forschungen - ein psychisch überaus labiler Mensch, der sich dem nur wenig älteren Bligh nicht unterordnen wollte. Der lange Aufenthalt auf Tahiti hatte in den Männern die Sehnsucht nach süßem Nichtstun geweckt. Blighs Versuche, die Disziplin aufrechtzuerhalten, waren vergebens. Ein Aufsehen erregender Prozess in England sollte die Geschehnisse nach Blighs Rückkehr klären. Die Angehörigen der Meuterer taten das ihrige, um den Ruf ihrer Verwandten zu retten. Bereits hier begann die Legendenbildung um die Helden der "Bounty", die sich gegen die Unterdrückung erhoben. Aber was geschah wirklich in jener schwül-heißen tropischen Nacht zum 28. April? Bis heute liegen William Blighs Logbücher von der "Bounty" in der Mitchell Library im australischen Sydney. Der Forscher Antony Zammit hat bei der Restaurierung der beiden Bände Entdeckungen gemacht, die den Ablauf der Geschichte in einem neuen Licht erscheinen lassen. Eine Geschichte von Verrat und Fälschung, von Pflichterfüllung und Versuchung und vom Traum von einem besseren Leben.
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Rätselhafte Phänomene DOKUMENTATION Verschwundene Inseln und wandernde Steine, D 2018
Die Natur steckt voll seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In dem Zweiteiler "Terra X: Rätselhafte Phänomene" begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Alte Landkarten verzeichnen vor der Küste Siziliens eine Insel, von der heute nichts mehr zu sehen ist. Vor der Küste Japans scheinen Relikte einer uralten Zivilisation zu liegen, und in der Wüste Nevadas wandern Steine. Die Erde wird seit Jahrmillionen von den Kräften der Natur geformt. Dabei entstehen fantastische Landschaften und rätselhafte Phänomene: Canyons, die von unglaublicher Schönheit, aber auch voller Gefahren sind, Berge, die urplötzlich mitten im Meer entstehen, oder geschmolzenes Gestein, das erstaunlich regelmäßige Strukturen annimmt. Für "Terra X" erkundet Dirk Steffens weltweit Phänomene, die auf den ersten Blick kaum zu erklären sind. Was hat Basalt zum Beispiel mit Schneeflocken und Bienenwaben zu tun, oder wie entsteht das geheimnisvolle Leuchtfeuer des Nordlichts?
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Rätselhafte Phänomene DOKUMENTATION Erdlöcher und blaue Wunder, D 2018
Die Natur steckt voller seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In dem Zweiteiler "Terra X: Rätselhafte Phänomene" begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Da tun sich Erdlöcher plötzlich auf, Schiffe versinken auf ruhiger See, und ein Vulkan scheint blaue Lava zu speien. Im Internet kursieren Bilder von unheimlichen Naturschauspielen. Sie werfen die Frage auf: Was ist echt, und was ist Fake? In der zweiten Folge ist Dirk Steffens sowohl in den USA als auch in Schottland und in Indonesien unterwegs. In Nordamerika stößt er dabei auf die sogenannten Sinkholes, Erdlöcher. Vor allem im Urlaubsparadies Florida reißt immer wieder vollkommen unerwartet die Erde auf, und metertiefe Löcher und Krater entstehen. Es gibt dort eine regelrechte "Sinkhole Alley" - die "Erdloch-Allee". Allerdings sind auch andere Länder nicht vor solchen Überraschungen gefeit. In Thüringen etwa gibt es 10 000 solcher Sinkholes. Zusammen mit Wissenschaftlern erklärt Dirk Steffens das Georisiko "Karstboden" und zeigt an anderen Orten der Welt, wie schön manche Erdfälle sein können. Manchmal spielt bei der Entstehung von Erdlöchern und Kratern auch das facettenreiche Gas Methan eine Rolle. Methan ist für viele geheimnisvolle Phänomene auf der Welt verantwortlich. Dirk Steffens zeigt auf, wie das Gas entsteht, und erklärt manche rätselhafte Methan-Erscheinung wie etwa die sagenumwobenen Irrlichter. In Indonesien erlebt Dirk Steffens am Ende seiner Expedition sein blaues Wunder. Auf Java, einer der Hauptinseln, reiht sich ein Vulkan an den anderen. Einer der 38 Feuerberge birgt ein leuchtendes Geheimnis. Erst bei Dunkelheit wird es sichtbar. Für "Terra X" verbringt Dirk Steffens die Nacht auf dem Vulkan und zeigt, wie auch hier die Gesetze der Natur faszinierende Phänomene entstehen lassen.
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Die Reise der Menschheit DOKUMENTATION Der Aufbruch, D 2018
Menschen wandern, seit es sie gibt. Weil sie auf ein friedlicheres oder leichteres Leben hoffen. Die Geschichte des Menschen ist eine Geschichte seiner Bewegung über die Erde. Ohne Migration gäbe es die Welt nicht, wie wir sie kennen. Sie macht unsere Kulturen zu dem, was sie heute sind. Denn mit den Menschen wandert alles: Know-how und Kapital, Sprache und Religion, Gene und Krankheiten, Pflanzen und Tiere. Die Reise der Menschheit beginnt, als es Homo sapiens vor etwa 60 000 Jahren gelingt, Afrika zu verlassen und überall auf der Erde heimisch zu werden. Was ihn antreibt, die Welt zu erkunden, wissen wir nicht. Vielleicht Hunger, Neugier, wahrscheinlich auch die Hoffnung auf ein besseres Leben? Etwa 2000 Generationen braucht der Mensch, um alle bewohnbaren Kontinente zu besiedeln. Mit 50 Kilometern pro Generation, so schätzen Forscher, überwindet er Berge, Meere, Wüsten und Flüsse, immer auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen für sich und seine Nachkommen. Die unterschiedlichen Gemeinschaften entwickeln spezifische Fähigkeiten, um sich ihrer jeweiligen Umwelt anzupassen. Sie haben kaum Berührungen miteinander, und doch verläuft vieles auf den Kontinenten nahezu gleichzeitig. Ab etwa 10 000 vor Christus beginnen die Menschen, Siedlungen zu gründen, Pflanzen zu kultivieren und Nutztiere zu halten. Doch die Sesshaftwerdung bedeutet nicht das Ende der Reise. Neue Techniken machen neue Landschaften urbar, die Menschheit wächst und damit der Kontakt, den die Gruppen untereinander haben. Es entstehen Handelsnetzwerke, die in ihrer Größe beeindruckend sind. In der Bronzezeit beschleunigt die Gier nach Rohstoffen diese Entwicklung. Fachleute, die sich mit der begehrten Metallverarbeitung auskennen, durchreisen ganz Europa, um als Bergleute oder Händler ihr Leben zu bestreiten. Der sogenannte "Bogenschütze von Amesbury" beispielsweise wurde in der Nähe des Steinkreises von Stonehenge beerdigt. Die Analyse seiner Leiche zeigt, dass er ursprünglich aus der Alpenregion stammt. Vermutlich ist er ein Handwerker, den die Großbaustelle Stonehenge hierher geführt hat. Mit der Entstehung des Römischen Reiches ab dem 1. Jahrtausend vor Christus erreicht die Mobilität der Bewohner einen neuen Höhepunkt. Nun gibt es einen Großraum mit guter Infrastruktur. Hier wird in einer einheitlichen Währung bezahlt und einheitliches Recht gesprochen. Nie zuvor war es so leicht, seinen Wohnsitz zu verlegen. Teil dieses gesicherten Raumes zu sein, ist Ziel Hunderttausender. Sie wandern in Massen ein, leisten Militärdienst und werden so zu römischen Bürgern. Andere werden als Sklaven dorthin verschleppt und haben erstaunliche Möglichkeiten, sozialen Aufstieg zu erleben. Durchlässigkeit der Grenzen und Einbindung anderer sind über Jahrhunderte Garant der Stabilität. Doch es sind wohl auch diese Faktoren, die das Reich schließlich zu Fall bringen. Was folgt, ist die Völkerwanderung, heute "Transformationszeit" genannt. Es ist eine Kettenreaktion, in deren Verlauf zahllose Völker ihre Lebensräume über Tausende Kilometer verschieben. Der großen Menge ist das Römische Reich, das zugleich mit einer innenpolitischen Krise ringt, irgendwann nicht mehr gewachsen - und zerbricht. In den nachfolgenden Jahrhunderten vermischen sich Kulturen, Religionen und Ethnien immer schneller. Große Kulturen entstehen in Europa - aber auch auf den anderen Kontinenten, ohne dass die Menschen voneinander wissen. Das ändert sich erst, als Königin Isabella von Spanien Ende des 15. Jahrhunderts eine folgenschwere Entscheidung trifft. In drei Teilen zeichnet "Terra X"-Moderator Dirk Steffens die Reise der Menschheit nach, unterstützt von dokumentarischen Spielszenen und aufwendigen Computeranimationen. Er trifft auf Migrationsexperten, Historiker und experimentelle Archäologen, deren Forschungsgegenstand die immerwährende Reise ist.
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Die Reise der Menschheit DOKUMENTATION Fremde Welten, D 2018
Menschen wandern, seit es sie gibt. Weil sie auf ein friedlicheres oder leichteres Leben hoffen. Die Geschichte des Menschen ist eine Geschichte seiner Bewegung über die Erde. Ohne Migration gäbe es die Welt nicht, wie wir sie kennen. Sie macht unsere Kulturen zu dem, was sie heute sind. Denn mit den Menschen wandert alles: Know-how und Kapital, Sprache und Religion, Gene und Krankheiten, Pflanzen und Tiere. Als Christoph Kolumbus 1492 amerikanischen Boden betritt, setzt er eine völlig neue Migrationsbewegung in Gang. Die ausgreifenden Europäer bringen fast alle 500 Millionen Menschen, die damals die Welt bevölkern, direkt oder indirekt in Bewegung. Wo immer in Nord- und Südamerika, Asien, Afrika oder Australien Europäer siedeln und herrschen, importieren sie Pflanzen und Tiere, Religion und Sprache, aber auch Krankheiten. Die Folgen sind dramatisch: 100 Jahre nach Kolumbus sind mehr als 90 der 100 Millionen Ureinwohner Amerikas tot, vor allem durch importierte Viren, gegen die sie nicht immun sind. Den Kolonialisten fehlen nun die Arbeitskräfte. So zieht eine Katastrophe die nächste nach sich: Über zwölf Millionen afrikanische Sklaven werden als Ersatz in die "Neue Welt" verschleppt. Viele Forscher glauben, dass die Deportation ganzer Generationen junger Menschen bis heute für die Probleme Afrikas mitverantwortlich ist. Mit dem Beginn des 17. Jahrhunderts expandieren Europäer auch nach Osten, gründen etwa die Niederländische Ostindien-Kompanie. Für ihre Handelsstützpunkte im heutigen Indonesien werden fast eine Million junger Europäer als Arbeitskräfte angeworben, die meisten sind Deutsche auf der Suche nach Wohlstand. Wer die lange Reise und harte Arbeit überlebt, kehrt in die Heimat zurück. Es sind Migranten auf Zeit. In drei Teilen zeichnet "Terra X"-Moderator Dirk Steffens die Reise der Menschheit nach, unterstützt von dokumentarischen Spielszenen und aufwendigen Computeranimationen. Er trifft auf Migrationsexperten, Historiker und experimentelle Archäologen, deren Forschungsgegenstand die immerwährende Reise ist.
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Die Reise der Menschheit DOKUMENTATION Welt in Bewegung, D 2018
Menschen wandern, seit es sie gibt. Weil sie auf ein friedlicheres oder leichteres Leben hoffen. Die Geschichte des Menschen ist eine Geschichte seiner Bewegung über die Erde. Ohne Migration gäbe es die Welt nicht, wie wir sie kennen. Sie macht unsere Kulturen zu dem, was sie heute sind. Denn mit den Menschen wandert alles: Know-how und Kapital, Sprache und Religion, Gene und Krankheiten, Pflanzen und Tiere. Die industrielle Revolution katapultiert die Welt im 19. Jahrhundert in eine neue Phase. Das Zeitalter der Massenmigration ist angebrochen, erleichtert durch völlig neue Arten von Verkehrsmitteln und Kommunikation. Die Eisenbahn beschleunigt das Reisen auf den Kontinenten. Das Dampfschiff ermöglicht transkontinentale Reisen selbst für weniger Vermögende. Zwischen 1850 und 1950 wandern etwa 50 Millionen Europäer in die USA aus. Viele bewegt die Hoffnung auf mehr politische Freiheit und auf ein Leben ohne Not und Entbehrungen. Auch die Bewegungen auf den anderen Kontinenten nehmen nie da gewesene Ausmaße an. In der Folge entsteht die Frage: Wer darf rein, wer muss draußen bleiben? Gesetze, Grenzen und Behörden, die Ein- und Auswanderung regeln sollen, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Nationalismus wird zur prägenden Ideologie des 19. Jahrhunderts. Grob umrissene Interessengebiete oder Vielvölkerreiche weichen Nationalstaaten, die sich über klare Grenzen definieren. Begriffe wie "Nation" und "Volk" entscheiden darüber, wer nun in ein Land gehört und wer nicht. Die Weltkriege und deren katastrophale Folgen setzen im 20. Jahrhundert unzählige Menschen in Bewegung. Die Vertreibung der Juden aus Europa durch die Nationalsozialisten, die Verschiebung von mehr als zwölf Millionen Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten nach Westdeutschland oder die Umsiedlung von 25 Millionen Muslimen infolge der Trennung von Indien und Pakistan sind riesige Massenmigrationen der Geschichte. Die zahllosen kleineren Migrationswellen treten demgegenüber schon fast in den Hintergrund, und doch hat es sie immer gegeben. Für den Einzelnen sind sie in ihren Konsequenzen ebenso bedeutsam. Auch heute sind viele Menschen unterwegs. 255 Millionen Menschen leben nach aktuellen Angaben der UN nicht in dem Land, in dem sie geboren wurden. Nur ein Teil von ihnen ist aus ihrer Heimat geflohen. Die überwiegende Anzahl migriert aus anderen Gründen. Für Migrationsforscher ist die Zahl, gemessen an der Weltbevölkerung, nicht außergewöhnlich hoch. Denn es hat immer Migrationsbewegungen gegeben, die teilweise zu Fortschritt führten und teilweise in Katastrophen. Doch sie alle haben etwas Neues entstehen lassen, und so ist die Welt in ihrem heutigen Zustand das Resultat der immerwährenden "Reise der Menschheit". In drei Teilen zeichnet "Terra X"-Moderator Dirk Steffens die Reise der Menschheit nach, unterstützt von dokumentarischen Spielszenen und aufwendigen Computeranimationen. Er trifft auf Migrationsexperten, Historiker und experimentelle Archäologen, deren Forschungsgegenstand die immerwährende Reise ist.
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Der Rassist in uns GESELLSCHAFT UND SOZIALES (Folge: 1), D 2014
In "Der Rassist in uns" zeigen die Sozialpsychologin Prof. Dr. Juliane Degner und der Sozialpädagoge Prof. Dr. Mark Schrödter die Mechanismen der Diskriminierung auf. 39 Menschen haben sich bereit erklärt, an einem Selbstversuch teilzunehmen, ohne genau zu wissen, was auf sie zukommt. In dem Antirassismus-Training, das die Teilnehmer erwartet, werden sie anhand ihrer Augenfarbe in zwei Gruppen eingeteilt. Die Blauäugigen werden von Beginn an gedemütigt, während die Braunäugigen erfahren, wie stark das Gefühl der Macht sein kann und wie sehr es verunsichert. Widerspruch und Aufbegehren werden von Anti-Rassismus-Trainer Jürgen Schlicher durch unbarmherzig autoritäres Auftreten sofort unterbunden. Ziel ist es, zu zeigen, mit welchen Gefühlen Menschen ihr Leben lang zu kämpfen haben, die wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen Neigung oder ihres Geschlechts benachteiligt werden. Das Geschehen wird von Sozialpsychologin Prof. Dr. Juliane Degner und dem Sozialpädagogen Prof. Dr. Mark Schrödter, zusammen mit Moderator Amiaz Habtu an Monitoren in einem Nebenraum verfolgt. Dabei kommentieren sie das Verhalten der Teilnehmer, zeigen die Mechanismen der Diskriminierung auf und machen deutlich, in welchen Situationen diese Tag für Tag in Deutschland spürbar ist. Das Anti-Rassismus-Training basiert auf einer Idee der amerikanischen Lehrerin Jane Elliott aus dem Jahr 1968. Kurz nach der Ermordung von Martin Luther King wollte die Pädagogin ihren Schülern demonstrieren, wie es sich anfühlt einer herabgesetzten Gruppe von Menschen anzugehören.
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Der Rassist in uns GESELLSCHAFT UND SOZIALES (Folge: 2), D 2014
In "Der Rassist in uns" zeigen die Sozialpsychologin Prof. Dr. Juliane Degner und der Sozialpädagoge Prof. Dr. Mark Schrödter die Mechanismen der Diskriminierung auf. 39 Menschen haben sich bereit erklärt, an einem Selbstversuch teilzunehmen, ohne genau zu wissen, was auf sie zukommt. In dem Antirassismus-Training, das die Teilnehmer erwartet, werden sie anhand ihrer Augenfarbe in zwei Gruppen eingeteilt. Die Blauäugigen werden von Beginn an gedemütigt, während die Braunäugigen erfahren, wie stark das Gefühl der Macht sein kann und wie sehr es verunsichert. Widerspruch und Aufbegehren werden von Anti-Rassismus-Trainer Jürgen Schlicher durch unbarmherzig autoritäres Auftreten sofort unterbunden. Ziel ist es, zu zeigen, mit welchen Gefühlen Menschen ihr Leben lang zu kämpfen haben, die wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen Neigung oder ihres Geschlechts benachteiligt werden. Das Geschehen wird von Sozialpsychologin Prof. Dr. Juliane Degner und dem Sozialpädagogen Prof. Dr. Mark Schrödter zusammen mit Moderator Amiaz Habtu an Monitoren in einem Nebenraum verfolgt. Dabei kommentieren sie das Verhalten der Teilnehmer, zeigen die Mechanismen der Diskriminierung auf und machen deutlich, in welchen Situationen diese Tag für Tag in Deutschland spürbar ist. Am Ende des vierstündigen Selbstversuchs steht eine Diskussionsrunde. Gemeinsam sprechen alle Teilnehmer über ihre Erfahrungen im Workshop und in ihrem Alltag. Zudem zeigen die Experten Möglichkeiten auf, wie man im Alltag gegen Diskriminierung vorgehen kann. Das Anti-Rassismus-Training basiert auf einer Idee der amerikanischen Lehrerin Jane Elliott aus dem Jahr 1968. Kurz nach der Ermordung von Martin Luther King wollte die Pädagogin ihren Schülern demonstrieren, wie es sich anfühlt einer herabgesetzten Gruppe von Menschen anzugehören.
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Die glorreichen 10 DOKUMENTATION Die dreistesten Fake News der Geschichte, D 2018
"Die glorreichen 10" fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "beschwerlichsten Berufen", den "krassesten Kindheiten" und den "kämpferischsten Comebacks". Gekürt werden die "gruseligsten Geschichten", "die hipsten Haare" und "die dreistesten Fake News der Geschichte". Hannes Jaenicke kommentiert die Folgen des völlig willkürlichen Rankings - bewusst subjektiv und ohne Anspruch auf Repräsentativität. Absichtlich gestreute Falschmeldungen sind spätestens seit Donald Trump Programm und "alternative Fakten" das Unwort des Jahres 2017. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: Fake News sind deutlich älter als das Internet, und es gab sie lange vor Facebook oder Twitter. Denn schon die Verfasser der Emser Depesche, der Konstantinischen Schenkung und der Protokolle der Weisen von Zion zeigten sich kreativ im Umgang mit der Wahrheit. Angeblich protokollieren Letztere die Pläne der Juden, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Angeblich manipulieren die Juden dafür die Presse, kontrollieren die Wirtschaft und zwingen die freiheitsliebenden Völker, die Herrschaft des Weltjudentums anzuerkennen. Obwohl die New York Times bereits 1921 nachweist, dass es sich bei den Protokollen um eine Fälschung handelt, verbreiten sie sich in wenigen Jahren über die ganze Welt. Schon immer werden Fake News zur Manipulation der öffentlichen Meinung eingesetzt, und auch Bismarck wusste: Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
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Sketch History INFOTAINMENT Neues von gestern, D 2018
Die "Sketch History" zeigt opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Die Weltgeschichte ist eine verlässliche Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Genügend Stoff als Steilvorlagen für die dritte Staffel. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. Max Giermann kehrt noch einmal als Klaus Kinski zurück und ist in seiner neuen Rolle als Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt zu sehen.
ZDFneo Serien
Death in Paradise KRIMISERIE Das letzte Lied (Staffel: 2 Folge: 5), GB 2012
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
ZDFneo Serien
Death in Paradise KRIMISERIE Der Seidenschal (Staffel: 2 Folge: 6), GB 2012
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
ZDFneo Serien
The Rookie (Wh.) KRIMISERIE Die Versuchung (Staffel: 1 Folge: 13), USA 2018
Sergeant Grey weist die Polizisten auf das Verbot der Bestechlichkeit hin. Die Rookies hinterfragen ihre Integrität und die Moral in ihrem Beruf. Als bei einer Razzia eine Million Dollar gefunden werden, werden die Rookies zur Bewachung des Geldes abgestellt. Als die Geldzähler eintreffen, fehlen jedoch plötzlich 250 000 Dollar. Die Rookies finden sich unverhofft im Zentrum der Ermittlungen wieder.
ZDFneo Serien
The Rookie (Wh.) KRIMISERIE 100 Tage Rookie (Staffel: 1 Folge: 14), USA 2018
Nach 100 Tagen werden die Rookies auf eine Probe gestellt: Es ist Zivilkleidungstag. Ihre Ausbilder fahren in Zivil als reine Beobachter mit, die Rookies haben das Sagen! Natürlich wollen die Rookies ihr Können unter Beweis stellen, Officer West wird jedoch zur Kategorisierung von Beweisen im Innendienst verdonnert. John Nolan und Lucy Chen lernen auf sich alleine gestellt, wie schnell ihnen Täter und Beweise durch die Hände gleiten können.
ZDFneo Film
Der gute Bulle TV-THRILLER, D 2017
Ein Papierschirmchen lockt die Aufmerksamkeit von Fredo Schulz, als ihn die Hauptkommissare Milan Filipovic und Lola Karras an der Nordsee aufsuchen. Eine Siebenjährige ist verschwunden. Ashley Bols ist bereits das dritte vermisste Mädchen. Die beiden anderen konnte Schulz nicht retten. Sie wurden bis heute nicht gefunden, aber Schulz weiß einfach, dass sie tot sind. Er weiß auch, wer der Täter ist: Roland Bischoff. Bischoff ist kein normaler Sexualstraftäter, sondern ein verklemmter, hoch krimineller, besitzergreifender Psychopath. Er hat Schulz damals nur dreckig ins Gesicht gelacht, als dieser ihn nach den beiden Mädchen fragte, von denen es als einzige Spur ein buntes Eisbecher-Papierschirmchen gab. Schulz schlug zu. Bischoff wurde freigesprochen, Schulz suspendiert. Und jetzt ist es wieder passiert, wieder ist ein Mädchen verschwunden. Schulz wirft seine verschlissenen Anzüge in einen Koffer, seinen Flachmann - vorerst - in die Ecke und zieht die Tür seines Wohnwagens zu. In Berlin bringt er die Soko auf Trab, doch die Zahl der möglichen Verdächtigen ist groß. Der Druck wächst mit jeder Stunde. Und dann ist da auch noch Schulz' persönlicher Albtraum, der in seinem Kühlschrank sitzt und ihn anlacht: der Alkohol.
ZDFneo Film
Tod im Internat TV-POLITTHRILLER Das verschwundene Mädchen (Folge: 1), D 2017
Sophie, Tochter des designierten LKA-Präsidenten Herbert Wichert, verschwindet spurlos aus einem Elite-Internat. LKA-Fahnderin Isabell Mosbach ermittelt undercover als Sportlehrerin. Dann wird ein Schüler erschossen aufgefunden. Bei ihren Ermittlungen stößt Isabell Mosbach, die vom LKA unter dem Decknamen Karla Parker eingeschleust wird, auf frühere DDR-Verbindungen, die bis zu den Polizistenmorden an der Startbahn West 1987 reichen. Eigentlich ist Isabell Mosbach gerade mit dem Nachlass ihrer verstorbenen Mutter beschäftigt. Der leitende Ermittler Sellinger nimmt zunächst widerwillig die Zusammenarbeit mit ihr hin. Isabell verschweigt ihm, dass sie als junges Mädchen selbst einige Zeit auf dem "Erlengrund" verbrachte und das Internat nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters bei Nacht und Nebel verlassen musste. Schnell fällt Isabell der hochbegabte Schüler Felix auf, der regelmäßig seine Mitmenschen provoziert und bei Sophies Freund Till verhasst ist. Isabell findet heraus, dass Sophie schwanger ist und neben ihrer Freundschaft zu Till scheinbar eine heimliche Beziehung mit einem älteren Mann führt. Am vierten Tag des Undercover-Einsatzes wird Felix tot im See aufgefunden. Bald stellt sich heraus, dass er durch eine Waffe starb, mit der in den 80er-Jahren an der Startbahn West zwei Polizistenmorde verübt worden waren. Der damalige Täter Volker Jens flüchtete ins Ausland und kam später bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er lebte damals mit Felix' Vater, Frank Baumschulte, in einer Linken-WG. Zum Freundeskreis gehörten auch Herbert Wichert und seine heutige Frau Susanne. Markus Dietze, der Sohn eines der ermordeten Polizisten, glaubt bis heute nicht, dass Volker Jens ein Einzeltäter war. Isabell entdeckt im Nachlass der Mutter, dass diese in den vergangenen 25 Jahren regelmäßig Geldbeträge von einer Stiftung überwiesen bekam, die im Verdacht steht, über verschollenes SED-Vermögen zu verfügen. Und genau diese Stiftung finanziert auch heute noch das Nobel-Internat. Die Begegnung mit dem eilig herbeigerufenen Stiftungsvorsitzenden Maas ruft bei Isabell schmerzliche Erinnerungen an ihren seit 25 Jahren vermissten Vater hervor.
ZDFneo Film
Tod im Internat TV-POLITTHRILLER Schattenwelten (Folge: 2), D 2017
Isabells Welt gerät aus den Fugen, als sie ein Foto vom Begräbnis ihres Vaters im Haus der Mutter findet. Es trägt ein Datum, an dem Isabell noch nicht geboren war. Eine Reise nach Jena bringt Aufklärung und führt zu einer Konfrontation mit Stiftungsvorstand Maas. Währenddessen fädelt Wichert einen infamen Verrat ein, um seine Karriere und seine Familie zu retten, und geht dabei über Leichen. Wichert instrumentalisiert Dietze für seine Zwecke, der wie besessen der Verschwörungstheorie hinterherjagt, dass der "Staat" hinter den Polizistenmorden an der Startbahn West steckt. Nach und nach gelingt es Sellinger und Isabell, das Puzzle weiter zusammenzusetzen. Die Macht und Machenschaften der Stiftungs-Seilschaften um Maas reichen weit über "Erlengrund" hinaus. Während alles darauf hindeutet, dass Dietze der Mörder von Felix ist, findet Isabell heraus, was sich tatsächlich in der Nacht der tödlichen Schüsse am See ereignet hat - und wer ihr Vater wirklich war.
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Neben der Spur KRIMIREIHE, D 2017
Psychiater Joe Jessen wird zu einem Notfall gerufen: Auf einer Brücke steht eine Frau, ein Handy am Ohr. Joe kann die Frau nicht retten. Sie wirkt ferngesteuert und springt in den Tod. Ihre Tochter Jenny glaubt nicht an den Freitod ihrer Mutter Carina Winter - ganz im Gegensatz zu Hauptkommissarin Veronika "Ronnie" Nielsen, für die die Fakten klar auf der Hand liegen. Wurde die Frau von ihrem Anrufer in den Suizid getrieben? Joe erreicht, dass weiter ermittelt wird. Die Spur führt zunächst zum ehemaligen Afghanistan-Soldaten Patrick Friesner, der unter einer schweren Posttraumatischen Belastungsstörung leidet, und dessen einstigen Kameraden Gedeon Tauber. Doch der Verdacht erhärtet sich nicht. Als Silvia Fuchs, die beste Freundin des Opfers, ebenfalls unter seltsamen Umständen zu Tode kommt, versteht Psychiater Joe Jessen, dass hier ein Experte für Menschenmanipulation am Werk sein muss. Gemeinsam mit Kommissar Vincent Ruiz versucht er, dem "Seelenbrecher" auf die Spur zu kommen. Joe ahnt nicht, dass er selbst bereits ins Visier des Mörders geraten ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
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Lewis KRIMIREIHE Die Alles-oder-Nichts-Frage - Der Oxford-Krimi (Staffel: 4 Folge: 3), GB 2009
Unter der Leitung von Marcus Richards trifft sich in Oxford eine Gruppe von Quiz-Fans, die das Wochenende miteinander verbringen will. Doch schon in der ersten Nacht gibt es einen Toten. Ethan Croft fällt einem Mordanschlag zum Opfer. Der so belesene wie eitle Ethan war vor Jahren noch selbst Dozent in Oxford, musste die Universität aber unehrenhaft verlassen. Inspector Lewis und sein Assistent Hathaway nehmen die Ermittlungen auf. Beide hatten für dieses Wochenende eigentlich ganz andere Pläne und sind deshalb nicht gerade allerbester Stimmung, als sie mit den Vernehmungen der Quiz-Kandidaten beginnen. Hathaway war auf einem Open-Air-Konzert, auf dem ihm gleich zu Beginn jemand seine Lieblingsgitarre aus dem Auto gestohlen hat, und Lewis hatte offenbar eine heimliche romantische Verabredung mit Dr. Laura Hobson, aus der nun vermutlich nichts werden wird. Lewis und Hathaway finden heraus, dass die Quiz-Teilnehmer in sechs Zweierteams gegeneinander antreten und ungewöhnliche Fragen aus den verschiedensten Wissensgebieten beantworten sollten. Das Siegerteam sollte einen Scheck in Höhe von 5000 Pfund erhalten. Ethan Croft galt als Frauenheld, und bei einer der Quiz-Kandidatinnen, der eher farblosen Robyn Strong, die Ethan schon als Teenager vergebens angehimmelt hatte, könnte es zu einer Kurzschlussreaktion gekommen sein. Ethan nämlich fand deren Quiz-Partnerin Eve Rigby offenkundig deutlich attraktiver. Nach Lage der Dinge besteht immerhin kein Zweifel daran, dass der Mörder aus dem überschaubaren Kreis der Kandidaten stammen muss. Zwischen den Teams gibt es, wie sich schnell herausstellt, jede Menge Konkurrenz und Neid. Aber liegt darin auch das Mordmotiv? Da die Verdächtigen das Haus auf Lewis' Anweisung hin nicht verlassen dürfen, bevor der Fall geklärt ist, beschließt Quizmaster Richards, in den Vernehmungspausen mit dem Quiz fortzufahren, um die Atmosphäre etwas aufzulockern. Dann geschieht ein zweiter Mord. Das Opfer ist die attraktive Eve Rigby. Obwohl es auf den ersten Blick so aussehen mag, als wäre in beiden Fällen Eifersucht oder Konkurrenzneid das Tatmotiv, wächst in Inspektor Lewis der Verdacht, dass das Motiv des Täters ein ganz anderes sein könnte. Schritt für Schritt kommen Hathaway und Lewis dem Doppelmörder auf seine raffinierte Schliche. Der aber wähnt sich ganz offenbar noch immer in Sicherheit. Bis Lewis ihm nachweisen kann, dass selbst der klügste Kandidat an einem winzigen Detail scheitern kann.
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Inspector Barnaby KRIMIREIHE Ein mörderisch guter Song (Staffel: 17 Folge: 3), GB 2016
In der fiktiven Grafschaft Midsomer ermittelt Inspector Barnaby in unzähligen Fällen. Die Reihe basiert auf den Romanen der englischen Krimi-Autorin Caroline Graham.
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Inspector Barnaby KRIMIREIHE Ein letzter Tropfen (Staffel: 17 Folge: 4), GB 2016
In der fiktiven Grafschaft Midsomer ermittelt Inspector Barnaby in unzähligen Fällen. Die Reihe basiert auf den Romanen der englischen Krimi-Autorin Caroline Graham.
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