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Abenteuer Hurtigruten LANDSCHAFTSBILD Winterzauber am Polarkreis (Folge: 1)
Viele Passagiere meinen, es sei die schönste Schiffsreise der Welt. Tradition und Moderne, atemberaubende Winterlandschaften - die Hurtigruten. Eine Schiffsreise auf den Hurtigruten ist ein Erlebnis. Im Süden Norwegens beginnt das Abenteuer. Es geht entlang der zerklüfteten Fjordlandschaft hoch in den Norden zum Polarkreis. 1893 wurde die Strecke von einem Postschiff erstmals befahren. Endlich gab es damals eine Verbindung zwischen den Handelszentren im Süden und den unerreichbaren Fischerdörfern im Norden Norwegens. Aus der Transportroute von damals ist längst ein Touristenmagnet geworden. Besonders im Winter, wenn Schnee und Eis die Küsten in eine faszinierende Landschaft verwandeln und Reisende vom Polarlicht verzaubert werden. Von Menschen, die sich mit dieser Reise einen Lebenstraum erfüllen, von Besatzungsmitgliedern, die das einzigartige Erlebnis möglich machen, und von Norwegern, die die "MS Nordkapp" für Behördengänge oder Arztbesuche nutzen, erzählt der Film. Teil eins der Reise beginnt in Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens. Umgeben von sieben Bergen, wird sie auch das "Tor zu den Fjorden" genannt und ist zentraler Ausgangspunkt für Norwegen-Reisen. Die Mischung aus Lokalkolorit und Geschichte kann man am besten im Hafenviertel Bryggen kennenlernen. Das UNESCO-Weltkulturerbe und ein Besuch auf dem Fischmarkt stimmen die Passagiere auf die kommenden Tage an Bord der "MS Nordkapp" richtig ein. Die Reise führt durch den atemberaubenden Nordfjord auf das offene Meer. Erster Halt ist Ålesund. Mit ihren Jugendstil-Türmen ist die Stadt schon aus der Ferne gut zu erkennen. Im Hafen werden Waren, Lebensmittel und Post aus- und wieder eingeladen, Arbeitsalltag für die Crew. Weiter geht es zur drittgrößten Stadt Norwegens, nach Trondheim. Es ist Zeit zum Verweilen. Der Wikinger und spätere König Olav Tryggvason gründete die altertümliche Stadt 997 nach Christus. Hier befindet sich die Kathedrale "Nidarosdom", die einzige Norwegens aus gotischer Zeit. Am vierten Tag wird der Polarkreis überquert und dieser Augenblick mit einer zünftigen Polarkreis-Zeremonie zelebriert. Dann tauchen schon bald die Lofoten auf, mit einer 1000 Meter hohen Eiswand am Horizont. Den Charme der Inselgruppe erleben die Passagiere, vorbei an den kleinen, malerischen Fischerdörfern auf dem Weg zum Städtchen Bodø. Bei einer Winterwanderung außerhalb des Stadtzentrums von Bodø hat man einen beeindruckenden Ausblick auf die 13 schneebedeckten Gipfel der Bergkette Borvasstindan.
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Abenteuer Hurtigruten DOKUMENTATION Eine Reise ans Ende der Welt (Folge: 2)
Die Autoren sind mit der "MS Nordkapp" unterwegs auf den Hurtigruten - von Bergen im Süden Norwegens bis in den hohen Norden nach Kirkenes. Die Linie der alten Postschiffe wurde 1893 zum ersten Mal befahren. Sie war die einzige Verbindungsstrecke zwischen den Handelszentren im Süden und den abgelegenen Fischerdörfern im Norden Norwegens. Heute ist aus dem Transportmittel längst auch ein touristisches Unternehmen geworden, das jährlich viele Tausende Touristen anzieht. Sie wollen die Urgewalten der zerklüfteten Fjord-Landschaften erleben, meterhohe Eiswände bestaunen und sich von den bizarren Polarlichtern verzaubern lassen. Eine Reise im Winter kann zudem sehr abenteuerlich werden. Schnee, Kälte und Sturm sind vor allem für die Besatzung eine Herausforderung. Das Wohlfühlprogramm an Bord, Wandertouren und Schlittenfahrten an den verschiedenen Orten werden für die Passagiere zu einem einzigartigen, unvergesslichen Erlebnis. Mittlerweile ist die "MS Nordkapp" nördlich des Polarkreises und steuert die "Hauptstadt der Arktis", Tromsø, an. Während das Schiff im Hafen liegt, ist Zeit für einen Stadtbesuch. Sehenswürdigkeiten gibt es viele, hier steht beispielsweise die am nördlichsten gelegene Kathedrale der Welt. Nach kürzeren Stopps im hohen Norden erreicht das Schiff das Tor zum spektakulären Nordkap. Per Bus geht es dann an der schroffen Felsenküste entlang zum Plateau des Globus-Denkmals, dem Symbol für das Nordkap. Nur 2000 Kilometer entfernt befindet sich der geografische Nordpol. Mit dem Gefühl, am Ende der Welt zu sein, geht die Schiffsreise weiter ins Kernland der Samen. Im Fischerdorf Kjøllefjord gehen viele Passagiere von Bord, um eine aufregende Fahrt mit dem Schneemobil durch die entlegensten Landschaften in Lappland zu erleben. Schneebedeckte Täler und - mit etwas Glück - das hypnotisierende Nordlicht am klaren Sternenhimmel sind die Highlights. Der Ausflug endet in Mehamn in der Nähe des nördlichsten Punkts des europäischen Festlands an der stürmischen und wilden Küste der Finnmark. Endstation der Schiffsreise ist Kirkenes im äußersten Nordosten Norwegens. Viele Touristen gönnen sich hier eine Hundeschlittenfahrt mit heimischen Huskys, um noch einmal den Zauber des verschneiten Nordens zu erleben. Die "MS Nordkapp" wird hier umdrehen und nach geschäftigem Ein- und Ausladen von Gütern, wie Lebensmitteln oder Medikamenten, die Rückreise antreten.
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Can Can und Champagner - Das Moulin Rouge AUSLANDSREPORTAGE
Das Moulin Rouge ist das wohl bekannteste Revuetheater der Welt. 1889 gegründet, galt es zunächst als frivole und unschickliche Lasterhöhle, in der sich die Pariser Bohème traf. Heute ist es ein knallhart durchstrukturiertes Unternehmen: 400 Mitarbeiter bereiten täglich das Amüsierprogramm vor, 1700 Gäste kommen jeden Abend, das Theater gilt als größter Champagner-Konsument ganz Frankreichs. In eigenen Werkstätten werden Schuhe gefertigt, die Federräder und Kostüme genäht. Größe und Gewicht der Tänzerinnen sind vorgeschrieben - nur so lässt sich der perfekte Can Can tanzen, der das Moulin Rouge weltberühmt machte.
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Fabergé - Magie aus Gold und Edelsteinen DOKUMENTATION
Die prachtvollen Fabergé-Eier sind ein Inbegriff höchster Goldschmiedekunst und ein Symbol für Luxus. Ihr Schöpfer war der russische Goldschmied und Juwelier Peter Carl Fabergé. Seine Schmuckstücke zeichneten sich durch kaum zu überbietende handwerkliche Raffinesse und Schönheit aus. Seine Kundschaft, wohlhabende Europäer und Russen - unter ihnen auch Kaiser Alexander III. -, ließ ihn bekannt und reich werden. Dann folgte der Abstieg. Die Oktoberrevolution bedeutete das Ende für Fabergés Handwerkskunst. Er floh über Finnland zunächst nach Wiesbaden und starb 1920 am Genfer See. Die Firma wurde von seinen Söhnen übernommen - relativ erfolglos. 1989 gingen die Markenrechte an einen Großkonzern. Der Name Fabergé stand von da an für Düfte und Pflegeprodukte. 2007 übernahm ein amerikanischer Investor den Namen für exklusive Schmuckherstellung.
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Lieber ins Altenheim am Plattensee? REPORTAGE
Frau Bald aus Meschede hat ihr Leben lang gearbeitet: Sie hat in der Fabrik genäht, als Altenpflegerin gejobbt und ist Taxi gefahren. Jetzt ist sie in Rente und gesundheitlich angeschlagen. Gerne möchte sie nun in ein Seniorenheim - aber für ein eigenes Zimmer in Deutschland reicht ihr Geld nicht. 400 000 Senioren in Deutschland können wie Frau Bald ihre Pflege nicht bezahlen. Der Deutsche Arthur Frank hat daraus ein Geschäftsmodell entwickelt. Er vermittelt alte Menschen in Seniorenheime nach Ungarn, Tschechien und Polen. Dort sind die Pflegekosten sehr viel niedriger - aber für deutsche Senioren bedeuten die Heime in fremden Ländern auch eine Entwurzelung. Keine leichte Entscheidung für Familien: Die Angehörigen möchten sie nicht abschieben, und die Senioren selbst möchten den Familien nicht zur Last fallen. Der Film zeigt, wie das boomende Geschäftsmodell mit den armen Rentnern aus dem Westen funktioniert. Wer findet dabei sein Glück - und wer bleibt in der Ferne vereinsamt auf der Strecke?
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Kritisch Reisen REPORTAGE Von Rügen bis Usedom - Rechtsruck im Ferienparadies
Auf Rügen und Usedom boomt der Tourismus. Und genau dort erzielten die AfD und auch die NPD beispiellose Wahlerfolge. Wie kommt das? Die Autoren gehen den Ursachen nach. Viele Menschen dort haben keine Arbeit. Wer eine hat, bringt es mit Saisonarbeit im Tourismus oft nur zum Mindestlohn. Die Autoren stoßen auf Wut, Protest - und auch auf Ausländerfeindlichkeit. Hoteliers schlagen jetzt Alarm, sie befürchten Einbußen im Tourismus. Schließlich stellen sich die Inseln gern als weltoffen, tolerant und liebenswert dar und werben verstärkt auch um Gäste aus dem Ausland. Rügen und Usedom gehören zu den beliebtesten Ferienzielen der Deutschen. Naturschönheiten wie die Kreidefelsen von Rügen, endlose Sandstrände auf Usedom, die ehemals mondänen Seebäder locken Gäste an. Der Tourismus boomt, nicht nur seit die verunsicherten Deutschen aus Angst vor Anschlägen lieber zu Hause Urlaub machen. Die Seebäder Binz und Sellin auf Rügen, die Kaiserbäder Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf auf Usedom - allesamt boomende Küstenorte mit explodierenden Grundstückspreisen, die fast schon Sylter Niveau haben. Luxuswohnungen am Strand, Industriebrachen wenige Kilometer weiter im Hinterland. Die Kinderklinik schließt, das Amtsgericht, die Rentenstelle werden verlegt - viele fühlen sich abgehängt auf den Inseln. Über 32 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen bei der Landtagswahl 2016 im Wahlkreis Vorpommern III, zu dem die Ferieninsel Usedom gehört, auf die AfD - das Spitzenergebnis der Partei in Mecklenburg-Vorpommern. In der durch die V2-Raketen der Nazis weltbekannten Gemeinde Peenemünde haben über die Hälfte der Bürger AfD oder NPD gewählt.
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Der Geschmack Europas ESSEN UND TRINKEN Der dänische Süden
"Der Geschmack Europas" führt diesmal nach Dänemark, zu den Weiten des Wattenmeeres von Südwestjütland und auf die Märcheninsel Fünen, auf der Hans Christian Andersen geboren wurde. Neben den beeindruckenden Landschaften stellt der Film von Florian Gebauer auch die kulinarischen Seiten dieser Regionen vor. Sie bieten neben dem traditionellen Smørrebrød auch unbekanntere Besonderheiten wie aus Birkensaft gewonnenes Speiseeis.
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Wiener Wasser DOKUMENTATION
Die Bürgerinnen und Bürger Wiens verbrauchen täglich etwa 370 000 Kubikmeter Wasser. Für eine Millionenstadt ist das nicht ungewöhnlich. Doch kein Tropfen davon stammt aus der Donau. Alles, was getrunken und verkocht wird, was durch Duschen, Spülen und Trinkbrunnen in den Kanal und die Kläranlage rinnt, stammt aus den östlichen Kalkalpen. Die Dokumentation verfolgt die Wege des Wassers in und aus der österreichischen Hauptstadt. Das Rax-Schneeberg-Gebiet in Niederösterreich und der steirische Hochschwab sind jene natürlichen Wasserspeicher, aus denen seit fast 150 Jahren das Wasser nach Wien fließt. Es rinnt dem natürlichen Gefälle folgend über zwei Hochquellleitungen in die Bundeshauptstadt, wo es in großen Speichern gesammelt und über ein rund 3000 Kilometer langes Kanalnetz verteilt wird. Der Film erzählt, welche Wege dieser umgeleitete Bergbach durch die Stadt nimmt und wie das kostbare Nass sich und die Stadt verwandelt. Er zeigt, warum das Wiener Allgemeine Krankenhaus der größte Wasserverbraucher der Stadt ist, er begleitet das stark verschmutze Wasser durch eine der modernsten Kläranlagen der Welt und beobachtet seine wundersame Verwandlung auf dem Weg in die Donau.
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Die Tierärzte vom Kilimanjaro NATUR UND UMWELT Eine Farm in Afrika (Folge: 1)
Mitte der 1990er-Jahre kauften die beiden deutschen Tierärzte Elisabeth Stegtmaier und Laszlo Paisz die Makoa-Farm, eine kleine Kaffeeplantage am Fuße des Kilimandscharos. Dort, im ostafrikanischen Tansania, haben sich die beiden ein kleines Paradies geschaffen - mit 25 Pferden, Kühen, Schweinen, Gänsen, Enten und anderen Tieren. Als Tierärzte behandeln sie natürlich auch Haus- und Wildtiere. Außerdem veranstalten sie Reitsafaris. Sie führen in das unberührte West-Kilimandscharo-Gebiet. Bis auf wenige Meter kommen die Reiter dort an Elefanten, Zebras, Gnus und andere Wildtiere heran. Elli und Laszlo wollen so viel wie möglich von ihrer neuen Heimat Tansania sehen. Ein Besuch führt sie deshalb auch in die Usambara-Berge. In der deutschen Kolonialzeit lebten dort viele deutsche Siedler.
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Die Tierärzte vom Kilimanjaro NATUR UND UMWELT Die Reise in die Serengeti (Folge: 2)
Die beiden Tierärzte Elli und Laszlo bereiten sich auf eine Reise vor, die sie in die großen Wildschutzgebiete des Ngorongoro-Kraters und der Serengeti führt. Vorher müssen sie auf ihrer Kaffeeplantage in Tansania noch die Patienten versorgen: Ein Schopfadler kann nicht mehr fliegen, und Schimmel Topas hat sich eine üble Wunde am Bein zugezogen. Der Servalkatze geht es besser, aber sie ist noch nicht über den Berg. Im weltberühmten Ngorongoro-Krater sind Elli und Laszlo auf den Spuren der ersten Siedler, der deutschen Brüder Siedentopf. In der Serengeti werden die beiden Tierärzte dann Zeugen eines der größten Naturschauspiele der Welt: der Wanderung Hunderttausender Gnus und Zebras.
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Die Tierärzte vom Kilimanjaro NATUR UND UMWELT Verliebt in Tansania (Folge: 3)
Die beiden Tierärzte Elli und Lazlo werden zu Helfern in der Not für einen Elefanten: Er ist in eine von Wilderern gelegte Schlinge geraten. Außerdem besuchen sie Martina Trappe, die aus einer der ältesten deutschen Siedlerfamilien stammt, und statten der "Hatari Lodge" am Rande des Arusha-Nationalparks einen Besuch ab. Benannt wurde die Lodge nach dem Hollywoodfilm "Hatari", der 1960 dort gedreht wurde. Einer von Laszlos Mitarbeitern auf Makoa will sich auf dem Viehmarkt der Massai ein Rind und eine Ziege kaufen. Er bittet seinen Chef, ihn zu begleiten.
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Ohne Pfeil und Bogen DOKUMENTATION Buschmänner in der Kalahari
Seit mehr als 20 000 Jahren leben die Buschmänner - oder San, wie sie auch genannt werden - in der Kalahari, der großen Wüste, die heute zu Namibia, Botsuana und Südafrika gehört. In jüngster Vergangenheit hat sich die Welt des ältesten Jäger- und Sammlervolks der Erde radikal verändert. Drei Buschleute aus Botsuana erzählen, wie sie den Herausforderungen der Gegenwart begegnen. Xhe Xhau Guma ist Rinderhüter auf einer modernen Großfarm. Den Lendenschurz zieht der 50-Jährige nur noch für Touristen an. Auf Spaziergängen durch den Busch zeigt er ihnen, wie seine Vorfahren in der Kalahari gelebt und überlebt haben. Seit Xhe Xhau Geld verdient mit dem über Jahrhunderte gesammelten Wissen der Buschleute, interessieren sich auch seine Kinder wieder verstärkt dafür. Bulanda Thamae hat Tourismus-Management studiert. Die 33-Jährige war in vielen Ländern unterwegs und entwickelt immer neue Ideen, um das Leben der San in kleinen Gemeinden zu verbessern. Heute vermarktet sie traditionellen Schmuck aus Schalen von Straußeneiern, den sie mit Frauen in ihrem Heimatdorf West Hanahai anfertigt. Der Erlös aus den Ketten und Armbändern kann die Buschleute unabhängiger von staatlichen Hilfsleistungen machen. Im Gemischtwarenladen von Kacgae gibt es alles, was die Bevölkerung braucht. Es ist das erste genossenschaftlich geführte San-Unternehmen in Botsuana. Seit Jahren schreibt es schwarze Zahlen. Davon profitieren auch die 126 Schulkinder im Dorf: Sie bekommen jetzt täglich zwei Mahlzeiten. Gert Saidoo ist Vorsitzender der Kooperative. Nur mit Wissen und Qualifikation, sagt der 36-Jährige, kann man in der modernen Welt bestehen.
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Mike und die Wege der Elefanten TIERE
Elefanten ganz nah zu sein, ist für Dr. Michael Chase ein überwältigendes Erlebnis. Die Dokumentation begleitet den Ökologen bei seiner Arbeit. Er stattet die Tiere mit Satellitenhalsbänder aus, um herausfinden, wo genau "grüne Korridore" eingerichtet werden sollten. Sie sollen den Elefanten künftig vor allem in Zeiten großer Dürre sichere Wanderungen zu Wasser und Nahrung ermöglichen. Während der Trockenzeit ziehen sie in großen Herden aus allen Teilen Botsuanas zu den Flüssen, die ganzjährig Wasser führen. Doch die Dickhäuter-Population, mit über 130 000 Tieren die größte weltweit, wächst stetig und setzt der Vegetation zunehmend zu. Chase markiert die von Elefanten entrindeten Bäume und notiert die Verwüstungen in den Mopane-Wäldern. Beobachtungen aus der Luft und die Daten der Satellitenhalsbänder liefern ihm Informationen über bevorzugte Routen.
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Die Tränen des Geparden TIERE
Nach einem Märchen der Buschmänner Namibias bekam der Gepard seine Tränenspuren im Gesichtsfell, nachdem eine Gepardin ihr Junges verloren hatte. Heute sind viele junge Geparde Waisen. Sie finden in der Naankuse Wildlife Foundation ein neues Zuhause. Meist sind es Tiere, deren Mütter getötet wurden - in der Regel von Farmern, die die Raubkatzen nicht auf ihrem Land dulden wollen. Auch Tearmark und Ayla haben ihre Mutter verloren. Sie wurden in der Naankuse Foundation groß gezogen - erst von Menschen, danach von einer Ersatzmutter: Lucky, eine dreibeinige Gepardin, die nicht mehr ausgewildert werden kann. Doch Tearmark und Ayla haben es geschafft: Sie sind jetzt vier Jahre alt und dürfen wieder in die Wildnis Namibias zurück. Das Ziel der Auswilderung ist das NamibRand-Naturreservat, eine Region am Rande der Namibwüste. Doch um dort zu überleben, müssen die beiden vieles lernen. Vor allem, selbst zu jagen.
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Geparde in der Kalahari TIERE
Geparde sind die schnellsten Läufer der Welt. Der schlanke, lang gestreckte Körper ist für einen Sprinter ideal. Bei ihren Jagden erreichen sie bis zu 120 Stundenkilometer. Das ist in der Tierwelt einsame Spitze. Diese Katzen klettern auch gerne auf Bäume. Und solange sie jung sind, leben sie eng mit ihrer Mutter zusammen. Geparde leben auch in der südlichen Kalahari - dort wo Südafrika, Namibia und Botsuana aneinandergrenzen. Es ist eine karge Region, es gibt kaum Bäume und Sträucher, nur Sand und Gestein. Die beiden Biologen Margie und Gus Mills kümmern sich um die Erforschung der dort lebenden Geparde. Christian Herrmann und sein Filmteam haben die beiden Biologen bei ihren Forschungsarbeiten begleitet.
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Die stummen Riesen im Pafuri NATUR UND UMWELT
Sie heißen auf Afrikaans "Baobab", auf Deutsch "Afrikanischer Affenbrotbaum": Gemeint ist eine der riesigsten Baumarten des afrikanischen Kontinents. Sie werden bis zu 800 Jahre alt. Eine besondere Ansammlung dieser Baumriesen befindet sich in Thulamela im nördlichsten Zipfel des Kruger-Nationalparks. Hier stehen diese jahrhundertealten Bäume in Reih und Glied, in genau gleichem Abstand. Haben die Bewohner die Bäume gepflanzt? Und haben diese die Bewohner so lange überdauert? Der Filmemacher Christian Herrmann geht diesen Fragen zusammen mit Dr. Michele Hofmeyr und Professor Dr. Stephen Woodworth nach. Ab dem 80. Lebensjahr haben die Baobabs einen Durchmesser von bis zu sechs Metern bei einer Höhe von bis zu 20 Metern. Diese "Riesen" bilden den Lebensraum für viele Vogelarten, aber auch für andere Lebewesen.
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nano INFOMAGAZIN
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heute NACHRICHTEN
Das informative Magazin versorgt die Zuschauer mit aktuellen Meldungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
3SAT Film
Für immer ein Mörder - der Fall Ritter TV-KRIMINALFILM, D 2014
Kommissarin Yvonne Weber wird nach Eisenach versetzt, um ungeklärte Morde aus DDR-Zeiten aufzuklären. Bei der Untersuchung eines Frauenmordes vor 15 Jahren stößt Weber auf Ungereimtheiten.
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kinokino KINOMAGAZIN
Licht aus, Spot an! Welche spannenden Filme in nächster Zeit in den deutschen Kinos anlaufen oder auf DVD erscheinen, gibt es hier zu sehen. Interviews mit Schauspielern oder Regissueren runden das Angebot ab.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

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Puppi ist der Beste DOKUMENTATION
Der Königspudel Puppi, der im Nobelbezirk Döbling in Wien residiert und laut Ahnentafel "Seine Hochwohlgeboren Waddy von der Herbordsburg" heißt, hat viele Spitznamen. Für sein Frauchen Annegret Zwiebler steht fest: "Puppi ist der Beste". Hat er ihr doch einen der schönsten Momente ihres Lebens beschert. Bei der Hundeschau in Budapest ließ Puppi alle anderen apricotfarbenen Pudel alt ausschauen und wurde Weltmeister. "Einer meiner Ehemänner hat immer gesagt", erinnert sich die Witwe, "zuerst kommt der Hund. Dann der Hund. Dann die Kinder. Und dann der Mann." Weil ein Königspudel, davon ist Frau Zwiebler überzeugt, "eine ganze Entourage verdient", hat er auch noch ein zweites Frauchen. Frau Zwiebler teilt sich mit ihrer Freundin Britta von Reinprecht die Obsorge für den Rüden. Die Beziehung zu einem Hund ist - meist - schmerzfrei. Ein Hund ist treu und dankbar. Bei den Menschen kann man da ja nicht so sicher sein. Das mag vielleicht ein Grund sein, warum es so viele Tierfreunde gibt. Mit ihrer extremen Tierliebe steht das Frauchen vom Pudel Puppi jedenfalls alles andere als allein da. Nina Horowitz hat für ihren Film viele Menschen gefunden, denen ihre Hunde, Katzen, Vögel und Henderl über alles gehen.
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Leben für den Tod - Menschen am Zentralfriedhof DOKUMENTATION
Der Zentralfriedhof in Wien-Simmering, mit 55 Hektar die zweitgrößte Ruhestätte Europas, ist längst zur Kultstätte geworden. Doch wer sind die Menschen, die dort arbeiten? Menschen, die ihr berufliches Leben ganz den Verstorbenen widmen und sich um 330 000 Gräber und ihre beheimateten drei Millionen Toten kümmern. Zu ihnen zählen die Totengräber Thomas Zaubi und Dejan Srbulovic, die eigentlich "Gräbergraber" heißen müssten. Sie leisten wahre Knochenarbeit - und das ohne Zollstock. Bis heute werden die Maße der Gräber anhand der eigenen Schuh- und Körpergröße bemessen. Auch der Schlosser Willi Heschl ist hier tätig. Aufgewachsen in einem Bestatter-Haushalt, verleiteten ihn die in der Garage gelagerten Särge einst zu Jugendstreichen. Die Baumpflegerin Kerstin Peschek gerät beim Erklettern einer 20 Meter hohen Föhre außer Atem und flucht deshalb schon mal. Wenn jedoch ein Leichenzug vorbeikommt, legen die Arbeiterinnen und Arbeiter ihr Werkzeug beiseite, dann sind sie alle stumm. Ihre Kettensägen und die Motoren der Baggerfahrer verklingen - bis der Abstand groß genug ist, wird Respekt gezollt. Selbst der Geschäftsführer der für den Friedhof zuständigen Wiener Stadtwerke GmbH, Markus Pinter, macht deutlich, dass ihm angesichts der abnehmenden Sterblichkeitsrate in Wien das Überleben des Zentralfriedhofs am Herzen liegt. Was alle hier arbeitenden Menschen gemeinsam haben, ist ihre Offenheit, gepaart mit Gelassenheit und einer gesunden Portion Humor. Vielleicht ist es die tagtägliche Konfrontation mit der Endlichkeit, die ein verstärktes Bewusstsein für die eigene Lebendigkeit mit sich bringt. In ihrem Film "Leben für den Tod - Menschen am Zentralfriedhof" dokumentieren Karin Berghammer und Krisztina Kerekes diese Welt, die offen ist für alle Konfessionen und die sich in ihrer Vielfalt und Pracht als einzigartiges Spiegelbild Wiens präsentiert.
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Alles fuhr Ski REPORTAGE
Der Schweizer Wintertourismus macht schleichende, aber gewaltige Veränderungen durch. Die Schneefallgrenze steigt, die Popularität des Skisports ist nicht vergleichbar mit früher. "Reporter" blickt zurück auf den Glanz vergangener Tage und auf die Herausforderungen von heute. Reporterin Kathrin Winzenried hat die Stars von einst besucht und wollte wissen, wie viel Skination noch in der Schweiz steckt. Dass die Namen von damals für die Jungen kein Begriff mehr, die Skirennen im Fernsehen kein Kollektivereignis mehr sind, mag das eine sein. Doch wie es ein Mädchen aus einem Zürcher Skilager auf der Skipiste in Elm ausdrückt: "Ich fahre Ski, weil es Spaß macht." Es gab Zeiten, da fuhr jedes Kind Ski, und die Profis auf der Piste waren die Helden der Nation. Was ist geblieben vom Glanz vergangener Tage? Gerade mal 17 Jahre alt war sie, als sie 1972 bei den Olympischen Spielen in Sapporo völlig überraschend Doppelgold holte: Marie-Theres Nadig. Gemeinsam mit Bernhard Russi, der damals aus Japan ebenfalls Gold heimbrachte, versetzte sie das Land in Euphorie. Skirennen am Fernsehen wurden zu Lagerfeuern der Nation. "Ich bin Maite", stellt sich Marie-Theres Nadig daheim in ihrem Sportgeschäft in den Flumserbergen vor. Hier hat sie Skifahren gelernt, von hier aus startete sie ihre Weltkarriere. "Es gab bei uns damals ja nichts, außer Skifahren!", sagt sie. Den großen Brüdern habe sie nachgeeifert und sei von frühmorgens bis abends spät draußen im Schnee gewesen. Zu Fuß hoch und mit den Skiern runter. "Es waren andere Zeiten. Die Jungen haben heute viel mehr Möglichkeiten." Dem pflichten auch Peter Müller und Vreni Schneider bei. In den 1980er-Jahren wurde er zum besten Schweizer Abfahrer, Vreni Schneider zur erfolgreichsten Skifahrerin. Jedes Kind kannte Peter und Vreni. "Es war eine verrückte Zeit", sagt Vreni Schneider rückblickend.
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10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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Die Tierärzte vom Kilimanjaro NATUR UND UMWELT Eine Farm in Afrika (Folge: 1)
Mitte der 1990er-Jahre kauften die beiden deutschen Tierärzte Elisabeth Stegtmaier und Laszlo Paisz die Makoa-Farm, eine kleine Kaffeeplantage am Fuße des Kilimandscharos. Dort, im ostafrikanischen Tansania, haben sich die beiden ein kleines Paradies geschaffen - mit 25 Pferden, Kühen, Schweinen, Gänsen, Enten und anderen Tieren. Als Tierärzte behandeln sie natürlich auch Haus- und Wildtiere. Außerdem veranstalten sie Reitsafaris. Sie führen in das unberührte West-Kilimandscharo-Gebiet. Bis auf wenige Meter kommen die Reiter dort an Elefanten, Zebras, Gnus und andere Wildtiere heran. Elli und Laszlo wollen so viel wie möglich von ihrer neuen Heimat Tansania sehen. Ein Besuch führt sie deshalb auch in die Usambara-Berge. In der deutschen Kolonialzeit lebten dort viele deutsche Siedler.
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Die Tierärzte vom Kilimanjaro NATUR UND UMWELT Die Reise in die Serengeti (Folge: 2)
Die beiden Tierärzte Elli und Laszlo bereiten sich auf eine Reise vor, die sie in die großen Wildschutzgebiete des Ngorongoro-Kraters und der Serengeti führt. Vorher müssen sie auf ihrer Kaffeeplantage in Tansania noch die Patienten versorgen: Ein Schopfadler kann nicht mehr fliegen, und Schimmel Topas hat sich eine üble Wunde am Bein zugezogen. Der Servalkatze geht es besser, aber sie ist noch nicht über den Berg. Im weltberühmten Ngorongoro-Krater sind Elli und Laszlo auf den Spuren der ersten Siedler, der deutschen Brüder Siedentopf. In der Serengeti werden die beiden Tierärzte dann Zeugen eines der größten Naturschauspiele der Welt: der Wanderung Hunderttausender Gnus und Zebras.
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Die Tierärzte vom Kilimanjaro NATUR UND UMWELT Verliebt in Tansania (Folge: 3)
Die beiden Tierärzte Elli und Lazlo werden zu Helfern in der Not für einen Elefanten: Er ist in eine von Wilderern gelegte Schlinge geraten. Außerdem besuchen sie Martina Trappe, die aus einer der ältesten deutschen Siedlerfamilien stammt, und statten der "Hatari Lodge" am Rande des Arusha-Nationalparks einen Besuch ab. Benannt wurde die Lodge nach dem Hollywoodfilm "Hatari", der 1960 dort gedreht wurde. Einer von Laszlos Mitarbeitern auf Makoa will sich auf dem Viehmarkt der Massai ein Rind und eine Ziege kaufen. Er bittet seinen Chef, ihn zu begleiten.
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Mike und die Wege der Elefanten TIERE
Elefanten ganz nah zu sein, ist für Dr. Michael Chase ein überwältigendes Erlebnis. Die Dokumentation begleitet den Ökologen bei seiner Arbeit. Er stattet die Tiere mit Satellitenhalsbänder aus, um herausfinden, wo genau "grüne Korridore" eingerichtet werden sollten. Sie sollen den Elefanten künftig vor allem in Zeiten großer Dürre sichere Wanderungen zu Wasser und Nahrung ermöglichen. Während der Trockenzeit ziehen sie in großen Herden aus allen Teilen Botsuanas zu den Flüssen, die ganzjährig Wasser führen. Doch die Dickhäuter-Population, mit über 130 000 Tieren die größte weltweit, wächst stetig und setzt der Vegetation zunehmend zu. Chase markiert die von Elefanten entrindeten Bäume und notiert die Verwüstungen in den Mopane-Wäldern. Beobachtungen aus der Luft und die Daten der Satellitenhalsbänder liefern ihm Informationen über bevorzugte Routen.
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Ohne Pfeil und Bogen DOKUMENTATION Buschmänner in der Kalahari
Seit mehr als 20 000 Jahren leben die Buschmänner - oder San, wie sie auch genannt werden - in der Kalahari, der großen Wüste, die heute zu Namibia, Botsuana und Südafrika gehört. In jüngster Vergangenheit hat sich die Welt des ältesten Jäger- und Sammlervolks der Erde radikal verändert. Drei Buschleute aus Botsuana erzählen, wie sie den Herausforderungen der Gegenwart begegnen. Xhe Xhau Guma ist Rinderhüter auf einer modernen Großfarm. Den Lendenschurz zieht der 50-Jährige nur noch für Touristen an. Auf Spaziergängen durch den Busch zeigt er ihnen, wie seine Vorfahren in der Kalahari gelebt und überlebt haben. Seit Xhe Xhau Geld verdient mit dem über Jahrhunderte gesammelten Wissen der Buschleute, interessieren sich auch seine Kinder wieder verstärkt dafür. Bulanda Thamae hat Tourismus-Management studiert. Die 33-Jährige war in vielen Ländern unterwegs und entwickelt immer neue Ideen, um das Leben der San in kleinen Gemeinden zu verbessern. Heute vermarktet sie traditionellen Schmuck aus Schalen von Straußeneiern, den sie mit Frauen in ihrem Heimatdorf West Hanahai anfertigt. Der Erlös aus den Ketten und Armbändern kann die Buschleute unabhängiger von staatlichen Hilfsleistungen machen. Im Gemischtwarenladen von Kacgae gibt es alles, was die Bevölkerung braucht. Es ist das erste genossenschaftlich geführte San-Unternehmen in Botsuana. Seit Jahren schreibt es schwarze Zahlen. Davon profitieren auch die 126 Schulkinder im Dorf: Sie bekommen jetzt täglich zwei Mahlzeiten. Gert Saidoo ist Vorsitzender der Kooperative. Nur mit Wissen und Qualifikation, sagt der 36-Jährige, kann man in der modernen Welt bestehen.
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Die Tränen des Geparden TIERE
Nach einem Märchen der Buschmänner Namibias bekam der Gepard seine Tränenspuren im Gesichtsfell, nachdem eine Gepardin ihr Junges verloren hatte. Heute sind viele junge Geparde Waisen. Sie finden in der Naankuse Wildlife Foundation ein neues Zuhause. Meist sind es Tiere, deren Mütter getötet wurden - in der Regel von Farmern, die die Raubkatzen nicht auf ihrem Land dulden wollen. Auch Tearmark und Ayla haben ihre Mutter verloren. Sie wurden in der Naankuse Foundation groß gezogen - erst von Menschen, danach von einer Ersatzmutter: Lucky, eine dreibeinige Gepardin, die nicht mehr ausgewildert werden kann. Doch Tearmark und Ayla haben es geschafft: Sie sind jetzt vier Jahre alt und dürfen wieder in die Wildnis Namibias zurück. Das Ziel der Auswilderung ist das NamibRand-Naturreservat, eine Region am Rande der Namibwüste. Doch um dort zu überleben, müssen die beiden vieles lernen. Vor allem, selbst zu jagen.
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Geparde in der Kalahri TIERE
Geparde sind die schnellsten Läufer der Welt. Der schlanke, lang gestreckte Körper ist für einen Sprinter ideal. Bei ihren Jagden erreichen sie bis zu 120 Stundenkilometer. Das ist in der Tierwelt einsame Spitze. Diese Katzen klettern auch gerne auf Bäume. Und solange sie jung sind, leben sie eng mit ihrer Mutter zusammen. Geparde leben auch in der südlichen Kalahari - dort wo Südafrika, Namibia und Botsuana aneinandergrenzen. Es ist eine karge Region, es gibt kaum Bäume und Sträucher, nur Sand und Gestein. Die beiden Biologen Margie und Gus Mills kümmern sich um die Erforschung der dort lebenden Geparde. Christian Herrmann und sein Filmteam haben die beiden Biologen bei ihren Forschungsarbeiten begleitet.
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Die stummen Riesen im Pafuri NATUR UND UMWELT
Sie heißen auf Afrikaans "Baobab", auf Deutsch "Afrikanischer Affenbrotbaum": Gemeint ist eine der riesigsten Baumarten des afrikanischen Kontinents. Sie werden bis zu 800 Jahre alt. Eine besondere Ansammlung dieser Baumriesen befindet sich in Thulamela im nördlichsten Zipfel des Kruger-Nationalparks. Hier stehen diese jahrhundertealten Bäume in Reih und Glied, in genau gleichem Abstand. Haben die Bewohner die Bäume gepflanzt? Und haben diese die Bewohner so lange überdauert? Der Filmemacher Christian Herrmann geht diesen Fragen zusammen mit Dr. Michele Hofmeyr und Professor Dr. Stephen Woodworth nach. Ab dem 80. Lebensjahr haben die Baobabs einen Durchmesser von bis zu sechs Metern bei einer Höhe von bis zu 20 Metern. Diese "Riesen" bilden den Lebensraum für viele Vogelarten, aber auch für andere Lebewesen.
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