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Sa 07.12.

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43:15
Der Süden der Toskana LAND UND LEUTE Von San Gimignano zur Maremma, D 2016
Die Toskana mit ihrer malerischen Landschaft, den weltbekannten Städten und ihren Bewohnern ist zweifelsohne eine der Sehnsuchtsregionen Europas. Weitab der touristischen Zentren wie Florenz und Pisa sowie der Weinbauregionen im Chianti gibt es noch unbekannte Flecken im Süden der Toskana, wo vieles noch authentisch und wild ist und die Menschen ihren Eigensinn pflegen. Dort bildet eine faszinierende Umgebung die Bühne für Menschen, die mit italienischer Lebensfreude ihre Geschichte erzählen. Zu ihnen zählt Alessandro Zampieri, einer der letzten Cowboys im Wilden Westen Italiens, ebenso wie Paolo Fanciulli, der ausrangierte, kunstvoll verzierte Marmorblöcke vor der Küste versenkt, um damit den Schleppnetzfischern das Leben schwer zu machen. Silvia Marini und Saskia Stoeckelmann, die als erfolgreiches Damenteam an der bekanntesten Oldimer-Rallye der Welt, der Mille Miglia, teilnehmen, gehören ebenfalls dazu. Im Zentrum der Dokumentation steht eine ganz besondere Geschichte: die des Armbrust-Schießwettbewerbs Balestro del Girifalco, der in der kleinen Gemeinde Massa Marittima südwestlich von Siena ausgetragen wird. Seit dem 15. Jahrhundert hält dieses Ereignis jedes Jahr die ganze Stadt über mehrere Tage in Atem. Zwei der Schützen, die für die Ehre ihres Stadtteils antreten, haben sich bis zum spannenden Finale mit der Kamera begleiten lassen.
21.12.
Der Süden der Toskana LAND UND LEUTE Von San Gimignano zur Maremma, D 2016
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50:19
Pompeji - Die Rettung der Zeitzeugen DOKUMENTATION, I 2018
Pompeji ist die wohl berühmteste aller archäologischen Ausgrabungsstätten. Jedes Jahr strömen Millionen von Touristen aus aller Welt durch die Ruinenstadt der Antike. Besonders wertvoll sind die Gipsabgüsse von insgesamt 86 Todesopfern des verheerenden Ausbruchs des Vesuvs, der die Stadt im Jahr 79 nach Christus in Schutt und Asche legte. Menschen, Tiere und Gegenstände wurden unter meterhohem vulkanischem Material begraben und dabei vergleichsweise gut konserviert. Zwar zersetzten sich die menschlichen Körper, doch blieben die Knochen in einer Hohlform zurück. Im 19. Jahrhundert begann der italienische Archäologe Giuseppe Fiorelli mit der systematischen Freilegung des Unglücksortes. Er hinterließ der Nachwelt ein einzigartiges Zeugnis antiker Stadtkultur. Fiorelli hatte die Idee, die Hohlräume mit Gips auszufüllen. Nachdem er anschließend das vulkanische Gestein abgeschlagen hatte, entstanden Skulpturen, die den Todeskampf der Bewohner Pompejis bis heute festhalten. Nur bei wenigen der geborgenen Toten fanden sich ernsthafte Verletzungen. Die meisten Menschen sind wohl erstickt. Allerdings sind die Abgüsse heute durch Verwitterung in schlechtem Zustand. Die Dokumentation erzählt von der Herausforderung, die Abgüsse zu restaurieren, der sich ein internationales Expertenteam aus Archäologen, Restauratoren und Wissenschaftlern stellt. Trotz neuester Methoden riskiert jede falsche Berührung oder Kontaminierung die unwiederbringliche Zerstörung der wertvollen historischen Zeugnisse.
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52:14
ARTE Reportage REPORTAGE Chile: Aufstand für Würde und Gerechtigkeit, F 2019
(1): Chile: Aufstand für Würde und GerechtigkeitPräsident Piñera versprach den Demonstranten eine neue Verfassung – aber sie gehen weiter auf die Straßen.Es ist die schlimmste Krise, die Chile seit der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1980 erlebt hat: Mindestens 23 Tote, tausende Verletzte und Schäden in Milliardenhöhe. Über einen Monat schon demonstrieren die Chilenen in Massen gegen die Regierung des konservativen Präsidenten Piñera.Doch als er dann vor zwei Wochen nachgab und versprach, den Chilenen endlich eine neue Verfassung zu geben, da ebbte die Empörung gegen die Regierung kaum ab. Kurz danach waren immer noch 84% der Chilenen gegen Piñera.Die Menschen sind wütend über die Folgen der Ungleichheit im Land, die verstärkt wird durch die Verfassung, sie stammt noch aus den Zeiten des Diktators Pinochet. Die Privatisierung staatlicher Leistungen, etwa für Trinkwasser, sorgt dafür, dass in vielen Haushalten, vor allem in den trockenen Regionen, kein oder kaum noch Wasser aus den Leitungen kommt.Bergbau und Agrarunternehmer zapfen Grundwasser und Flüsse im Land leer, den kleinenBauern auf dem Land verdorren die Weiden, das Vieh verdurstet oder verhungert.  Als dann vor gut einem Monat die Preise der, im Verhältnis zu den niedrigen Einkommen, sehr teuren U-Bahn Tickets noch einmal erhöht wurden, war das der Funke, der die Wut der Bürger entflammte.Die Brutalität der Polizei gegen die Demonstranten in den letzten Wochen hat die Menschen nachhaltig empört. Ausgeschossene Augen der Demonstranten wurden zum Symbol der Proteste: Anscheinend zielt die Polizei mit Gummigeschossen und Tränengasgranaten in Augenhöhe auf Demonstranten, auch zufällig dabeistehende Bürger wurden verletzt. Die Proteste gehen auch deshalb weiter, weil viele Chilenen ein doppeltes Spiel der Regierung befürchten, im Sinne von: Erst einmal durch Zugeständnisse die Leute beruhigen, und hinter den Kulissen genau so weitermachen wie zuvor.(2): Norwegen: Auf Spitzbergen wird es wärmerDie zu Norwegen gehörende Inselgruppe Spitzbergen im Arktischen Ozean wurde zu einem Gradmesser für den Klimawandel.Svalbard - auf Deutsch "Kühle Küste" - ist der norwegische Name für die Inselgruppe Spitzbergen. Sie liegt weit oben im Norden, auf halbem Weg in Richtung Nordpol, Longyearbyen ist ihr Hauptort, sie ist die nördlichste Stadt unseres Planeten. Seit 1971 stiegen dort die Temperaturen um fünf Grad im Jahresdurchschnitt, das ist fünfmal so schnell wie im Rest der Welt. Ab 1900 förderten sie hier reichlich Kohle, heute ist Spitzbergen eines der Labore für Arktisforscher aus aller Welt: Hier treffen sich die Wissenschaftler, um den Klimawandel zu erforschen. Denn ausgerechnet an so einem kalten und lebensfeindlichen Ort lässt sich gut beobachten, wie sich Natur und Mensch den wandelnden klimatischen Bedingungen anpassen. Erfahrungen und Gewohnheiten aus vielen Jahrzehnten sind mit einem Mal, um im Bild zu bleiben: Schnee von gestern …
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51:42
Nachbeben DOKUMENTATION Italien rettet sein kulturelles Herz, D 2019
Im Spätsommer 2016 wurde Mittelitalien massiv von Erdbeben erschüttert. Hunderte, meist mittelalterlich geprägte Ortschaften sind nur noch Schutt. Die Beben trafen das Herz eines weniger bekannten Italiens, wo viele der Ursprünge des mönchischen Lebens und ihrer Kunst bis heute überdauert hatten. Sie könnten für immer verschwinden. Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren hat die Filmemacherin Stefanie Appel die spektakulären Rettungsaktionen vor Ort begleitet. Sie führt die Zuschauer in die bis heute "roten Zonen", in die der Zutritt verboten ist, und folgt den Kunstwerken, die seit Ende 2016 in Hochsicherheitsdepots gebracht werden. Außerdem wirft Stefanie Appel einen neuen Blick auf die Bedeutung immer noch gefährdeter Orte, die einst das Rückgrat italienischer Identität waren, nicht nur geografisch, sondern auch kulturgeschichtlich. Wie Norcia in Umbrien, Heimatstadt des heiligen Benedikt, der als Patron Europas gilt, wo am 30. Oktober 2016 die ihm geweihte Basilika einstürzte. Oder Preci, wo eines der ältesten Klöster Italiens fast vollständig zerstört wurde. Ebenso Amatrice, das man einst die "Stadt der hundert Kirchen" nannte. Was ist in den letzten Monaten mit den Orten und Menschen geschehen, welche Chance gibt es, alles zu retten? Denn neues Unheil droht jederzeit: Nachbeben und die vielleicht endgültige Zerstörung einer europäischen Kulturlandschaft.
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43:15
Wildes Italien NATUR UND UMWELT Von Sardinien zu den Abruzzen, D 2014
Sardinien ist für viele die Trauminsel im Mittelmeer. Kristallklares Wasser und malerische Küsten sind keine Klischees, sondern Wirklichkeit. Wildpferde bewohnen die riesige, menschenleere Hochebene von Gesturi. In den angrenzenden Hochlagen liegt das Reich der imposanten Mufflons. Im kristallklaren Wasser rund um die Insel verbirgt sich eine atemberaubende Unterwasserwelt. Farbenprächtige Fische, Korallen und Meeresschnecken leben hier – und der Riesenhai. Sizilien, vor der Stiefelspitze Italiens gelegen, ist die größte Insel im Mittelmeer. Schon von weitem ist das Wahrzeichen der Insel sichtbar: der Ätna, mit mehr als 3.300 Metern der höchste aktive Vulkan Europas. Nicht allzu weit entfernt ragt ein weiterer Vulkan empor: der Stromboli, mitten im Meer gelegen. Beinahe im Minutentakt speit er Lava und Feuer. Bis heute stehen auf Sizilien bis zu 2.500 Jahre alte Tempelanlagen. Heute erobert die Natur das uralte Mauerwerk zurück – Mauerbienen und Echsen bewohnen Ritzen und Spalten, üppige Blumenwiesen säumen die antiken Säulen. Die Abruzzen, auf der Höhe Roms gelegen, bilden das wilde Herz Süditaliens. Die raue, menschenleere Bergwelt mit ihren urtümlichen Buchenwäldern macht die Abruzzen so besonders: Das ist Italien von seiner unbekannten Seite. Die unzugänglichen Steilhänge sind das Revier der extrem seltenen Abruzzengämsen. Während der Brunft liefern sich die Böcke waghalsige Verfolgungsjagden zwischen den Felsen. Zwei Jahre lang dauerten die Dreharbeiten zu „Wildes Italien“. Naturfilmer Hans-Peter Kuttler setzte hochstabilisierte Hubschrauberaufnahmen, Kameraschienen, Unterwasser- und Zeitlupenkameras ein, um die faszinierende Natur Süditaliens zu dokumentieren.
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43:10
Wildes Italien NATUR UND UMWELT Von den Alpen zur Toskana, D 2014
Winter im Norden Italiens: Eis und Schnee beherrschen viele Monate lang die Dolomiten. Nur Spezialisten können hier im Hochgebirge überleben, so wie der Steinbock. Kaum ein anderes Tier klettert so trittsicher, erklimmt so elegant die steilsten Hänge. Doch selbst Steinböcke zieht es bei Eis und Schnee in etwas tiefere Lagen – das Risiko abzustürzen ist im Winter einfach zu groß. Wenn es doch einmal ein Tier erwischt, profitiert der Steinadler. Sobald es Frühling wird, beginnen riesige Schmelzwassermassen aus den Dolomiten ins Tal zu stürzen, nähren Bäche und Flüsse in ganz Norditalien, auch den Po. An der Adriaküste mündet der längste Fluss Italiens ins Mittelmeer und bildet ein ausgedehntes Delta. Wo noch bis in die 80er Jahre Salinen betrieben wurden, befindet sich heute ein Vogelparadies: Das geschützte Delta zieht seltene Wasservögel wie Purpurreiher und sogar Rosaflamingos an. Südlich der italienischen Alpen erstreckt sich eine der bekanntesten Kulturlandschaften der Welt, die Toskana. Mildes Klima, Weinberge und kleine Wälder prägen die Region. Und wer genau hinschaut, entdeckt auch die wilde Seite der Toskana: In der Krone einer alten Eiche kämpfen zwei Hirschkäfer um die Gunst des Weibchens, und auf einer blühenden Wiese vernascht eine Landschildkröte frische Blüten. Zwei Jahre lang dauerten die Dreharbeiten zu „Wildes Italien“. Naturfilmer Hans-Peter Kuttler setzte hochstabilisierte Hubschrauberaufnahmen, Kameraschienen, Unterwasser- und Zeitlupenkameras ein, um die faszinierende Natur Süditaliens zu dokumentieren.
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42:57
Italien, meine Liebe LAND UND LEUTE Die Abruzzen, D 2015
In den wilden und rauen Abruzzen leben Bären und Wölfe noch in freier Wildbahn. Die Bilder der atemberaubenden Landschaft zeigen ein eher unbekanntes Italien, in dem Menschen mit ungewöhnlichen Berufen leben. Die Zoologin Roberta Latini ist eine davon. Sie beobachtet im Nationalpark die Bären und erklärt deren Verhalten. Außerdem kümmert sie sich um eine Problembärin, die zu zutraulich geworden war und jetzt in einem Gehege leben muss. In dem kleinen Dorf Scanno lebt Eugenio De Rienzo. Er ist Goldschmied mit Familientradition und fertigt besondere Eheringe an, auch für ein junges Paar aus dem Nachbardorf. Für sie wird zu Hause ein Hochzeitsritual zelebriert, bei dem Kichererbsen auf eine ganz eigene und sehr staubige Art zubereitet werden. Das soll Glück und Zufriedenheit bringen. Hoch oben in den Bergen des Nationalparks Gran Sasso, wo die Wölfe immer wieder Schafe reißen, leben Valeria und ihre Freundin. Sie färben die Wolle ihrer Schafe nur mit Naturprodukten, die sie selbst sammeln. Ihre Schwägerin Gabriella kocht ihnen am Abend Spaghetti alla Chitarra, ein typisches Gericht der Region. In Santo Stefano di Sessanio baut Alessio besondere Linsen an. Und an der Küste baut die Familie Organetti, die italienische Variante des Akkordeons. Von dem Traditionsunternehmen lebt die ganze Familie, bis auf den ältesten Sohn, der betreibt eine Musikschule. Seine jüngste Organetto-Schülerin ist gerade mal acht Jahre alt.
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42:55
Italien, meine Liebe LAND UND LEUTE Cilento und Basilikata, D 2015
Maratea liegt am Tyrrhenischen Meer, am Golf von Policastro. Über den kleinen Ort wacht eine riesige Christus-Statue auf dem Monte San Biagio. Die Geschwister Maria-Francesca und Andrea Bartolomeo sind hier aufgewachsen und nach einem Studium fernab der Heimat zurückgekehrt. In Maratea haben sie kürzlich einen Laden für frische Pasta eröffnet. Die Rezepte stammen von ihrer Großmutter. Im Nationalpark von Pollino kümmert sich Domenico Cerbino um alte Obst- und Gemüsesorten, zum Beispiel um rote Auberginen, die hier wieder angebaut werden. Im Westen der Basilikata liegt das Cilento. Auf der Ebene Piana del Sele verwöhnt der „Büffelflüsterer“ Antonio Palmieri seine Tiere. Die Büffel werden gemolken, wann sie es möchten, erhalten Massagen und hören klassische Musik. Der Mozzarella der glücklichen Büffel gilt als Delikatesse. Auf der karstigen Ebene der Murgia liegt die Stadt Matera. Dort befinden sich die einzigartigen Höhlenhäuser, die man 1950 noch als nationale Schande bezeichnete. Die süditalienischen Sassi di Matera bestehen aus Höhlen, Brunnen und einem ausgefeilten Bewässerungssystem aus der Bronzezeit. 1993 wurden die Sassi von der UNESCO zum Weltkulturgut erklärt und 2019 wird Matera Europäische Kulturhauptstadt sein. Der Architekt Biagio Lafratta lädt zu einer Entdeckungstour ein, während der Musiker Rino Locantore die Geheimnisse der Cupa Cupa preisgibt. Das ungewöhnliche Instrument wurde früher vor allen Dingen von Bettlern gespielt.
27.12.
Italien, meine Liebe LAND UND LEUTE Cilento und Basilikata
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43:14
Italien, meine Liebe LAND UND LEUTE Sardiniens Westen, D 2015
Sardinien ist die zweitgrößte Insel Italiens und vor allem berühmt für ihre Traumstrände. Die Langustenfischer sind leidenschaftliche Gegner von Schleppnetzen und zeigen, wie nachhaltiges Langustenfischen funktioniert. In Tinnura, nahe dem Ort Bosa, lebt Pina Monne. Sie ist Muralistin, eine Künstlerin, die die Geschichte der Sarden auf Häuserwände malt. Im Nordwesten Sardiniens leben die einzigartigen weißen Esel, die nur auf der kleinen vorgelagerten Insel Asinara vorkommen. Ein Tierarzt betreut die Esel im Nationalpark regelmäßig. Auf den Weiden von Narbolia und Montiferru werden rote Rinder gezüchtet, aus deren Milch der traditionelle Käse, der Casizolu, hergestellt wird. Die Kräuter, die hier wachsen, geben dem Käse seine unverwechselbare Note. Tiere und Käse haben ein Slow-Food-Siegel. Raimondo Usai stellt die ungewöhnlichen Launeddas her. Dieses traditionelle sardische Blasinstrument wurde schon vor 3.000 Jahren gefertigt. Die heute gebauten Launeddas werden meist an Profi-Musiker verkauft. Am Ende der Reise durch Sardiniens Westen steht ein Besuch beim Modedesigner Luciano Bonino in der Altstadt von Cagliari an. Er ist ein Meister der Falten, und seine Modelle sind auch in internationalen Museen zu finden. Das Atelier des Designers liegt mitten in der alten Gasse, in der am ersten Mai die Prozession zu Ehren des Sant' Efisio vorbeizieht. Der Heilige soll die Stadt einst von der Pest befreit haben.
27.12.
Italien, meine Liebe LAND UND LEUTE Sardiniens Westen
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43:06
Italien, meine Liebe LAND UND LEUTE Umbrien, D 2015
In Cittàdi Castello hat sich Isabella Dalla Ragione einen Traum erfüllt. Sie nennt sich „Obstarchäologin“ – und ist eine Art Indiana Jones der Botanik. In ihrem „Garten der verlorenen Bäume“ wachsen 400 verschiedene Obstsorten. Sie hat Wunderfeigen entdeckt, die ein halbes Kilo wiegen, „betrunkene Birnen“, „blutige Pfirsiche“ und Jesus-Christus-Äpfel gerettet. Die mittelalterliche Stadt Assisi steht ganz im Zeichen des heiligen Franziskus. Bis heute werden die durch das schwere Erdbeben im Jahr 1997 zerstörten Fresken der Basilika restauriert. Sergio Fusetti, Chef der Restaurierungsarbeiten, öffnet die sonst unzugänglichen Archive. Ein kurzer Raftingausflug führt in die wilde Natur der Valnerina. In Perugia lebt Maddalena Forenza. Sie fertigt Mosaikfenster in einer sehr speziellen Technik an, die von einem ihrer Vorfahren schon 1859 begründet wurde. Ihr Atelier gleicht einem Museum. Mindestens so spektakulär sieht der Arbeitsplatz ihrer Freundin Marta Cucchia aus. Sie webt Stoffe auf historischen Webstühlen nach alten Vorlagen in einer ehemaligen Kirche. Um eine fast aussterbende Zunft handelt es sich bei den Fischern am Lago Trasimeno. Aurelio Cocchini sorgt für ökologische Fangmethoden, damit auch künftig noch gefischt werden kann. Und im Städtchen Gubbio ist das Mittelalter noch lebendig. Dort werden auf abenteuerliche Art die Glocken geläutet – ein schwindelerregendes und gefährliches Spektakel.
27.12.
Italien, meine Liebe LAND UND LEUTE Umbrien
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48:40
Eisbär, Affe & Co. TIERE (Folge: 192)
Premiere für die Dickhäuter: Sie bekommen heute von Volker und Joshua Wassermelonen. Das schmeckt gut und macht Laune, gerade weil es gar nicht so leicht ist, an das süße Fruchtfleisch heranzukommen.
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43:07
Italien, meine Liebe LAND UND LEUTE Kalabrien, D 2015
Kalabrien bildet die äußerste Spitze tief unten im Süden Italiens. In dem kleinen Ort Scilla betreiben die drei Geschwister Gaietti ein Restaurant direkt am Strand. Hier gilt der Schwertfisch als Delikatesse und wird ganz typisch zu Rouladen verarbeitet und serviert. Südlich von Scilla, in Reggio Calabria, der heimlichen Hauptstadt Kalabriens, lebt der Pfeifenmeister Fabrizio Romeo. In seiner kleinen Manufaktur fertigt er Einzelstücke aus Bruyèreholz, die bei Pfeifenrauchern in ganz Europa geschätzt werden. Auf einem mächtigen Felsen liegt die kleine Stadt Pizzo. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die Äolischen Inseln. Hier wird das berühmte Trüffeleis "Tartufo Moro" zubereitet. Es hat einen flüssigen Schokoladenkern und ist eine unwiderstehliche Köstlichkeit. Nur 20 Kilometer weiter südlich liegt der malerische Ort Tropea. Hier werden aus den hier typischen roten und besonders süßen Zwiebeln Marmelade und andere Köstlichkeiten hergestellt. In der Region Rossano an der Ostküste Kalabriens wächst die Lakritzpflanze besonders gut. Die Familie Amarelli stellt seit 1731 Lakritzbonbons her und führt das Unternehmen bereits in der 14. Generation. Im Bergmassiv Aspromonte leben die letzten Griechen Kalabriens, die heute noch die Traditionen und Bräuche aus der Antike pflegen. Zumindest die Alten sprechen sogar noch die Sprache ihrer Ahnen. Annunziato Riggio ist einer von ihnen. Er setzt sich aktiv dafür ein, dass die griechische Kultur mit ihren Mythen und Legenden lebendig bleibt.
27.12.
Italien, meine Liebe LAND UND LEUTE Kalabrien
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48:25
Eisbär, Affe & Co. TIERE (Folge: 191)
Das Tierärzteteam muss ran: Die Entzündung im Schnabel eines Basstölpels will nicht heilen. Tobias braucht einen Abstrich für das Labor, um über die Behandlung zu entscheiden. Der Vogel will sich aber nicht fangen lassen.
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52:54
Das VHS-Imperium DOKUMENTATION Als das Kino nach Hause kam, F 2016
Die gute alte Videokassette steht heute wieder hoch im Kurs. Man veranstaltet VHS-Vorführungen, designt moderne Filmcover im VHS-Hüllen-Look, dreht Filme über die VHS-Technik und erfindet Apps zum Filmen im VHS-Stil. Sogar die renommierte Bibliothek der Yale University besitzt neuerdings eine VHS-Abteilung mit Tausenden bei Sammlern begehrten Horrorfilmen. Qualitätsmängel wie schlechte Auflösung, Streifen und Abnutzungserscheinungen des Magnetbands, über die Filmfreunde noch vor 15 bis 20 Jahren schimpften, gelten heute als chic. Eine ganze Generation, die mit den schwarzen Bändern groß geworden ist, schwelgt in Nostalgie. Denn jeder verbindet mit VHS eine Fülle persönlicher Erinnerungen. Doch nur wenigen ist die umwälzende Bedeutung der Videokassette wirklich bewusst. Denn die VHS-Technologie führte zu einer Befreiung des Blicks – mit enormen gesellschaftlichen und politischen Folgen in aller Welt. Erstmals konnte jedermann Videos beliebig produzieren und konsumieren. Von den 70er Jahren, als die ersten amerikanischen Videofreunde alle möglichen und unmöglichen Fernsehprogramme aufzeichneten, über die explosionsartige Vermehrung von Inhalten aller Art – Pornofilme und Aerobic-Übungen eingeschlossen – bis zur heimlichen Verbreitung westlicher und antikommunistischer Filme im Ostblock in der zweiten Hälfte der 80er Jahre erzählt die Dokumentation die Geschichte des ersten wahrhaft demokratischen audiovisuellen Mediums.
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52:28
Finnland - Geschichte eines unabhängigen Landes LAND UND LEUTE
Am 06. Dezember 2019 feiert Finnland den 102. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. ARTE erkundet die Geschichte Finnlands: Wie ist das im Ersten Weltkrieg entstandene Land zu dem geworden, was es heute ist? Wie erklärt sich die besondere Situation Finnlands in Europa? Wodurch wurde Finnland zu einer friedvollen Demokratie und einem Modell auf vielen Gebieten? Eingekeilt zwischen mächtigen Nachbarn musste Finnland lange die Folgen von andernorts getroffenen Entscheidungen tragen. Unter Historikern gilt daher 1703 als ein einschneidendes Datum: das Jahr der Gründung von Sankt Petersburg, der neuen Hauptstadt der Zaren. Die Öffnung des Russischen Reiches zur Ostsee sollte Finnlands Schicksal verändern. 1808 annektiert Zar Alexander I. – mit Napoleons Einverständnis – diese schwedische Provinz und macht daraus 1809 das Großherzogtum Finnland. 50 Jahre später gewährt Zar Alexander II. den Finnen eine weitreichende Autonomie. Die Geburt Finnlands als Staat, als Kultur, als Einheit vollzog sich über einen lange währenden kulturellen Separatismus, in Theaterstücken, Gedichten, Romanen, Musik und dem finnischen Tango. Als Zar Nikolaus II. sein kriselndes Reich mit harter Hand in den Griff bekommen will, ist es zu spät. Den Finnen gefällt ihre Autonomie, sie widersetzen sich. Die Russische Revolution 1905 zwingt den Zar zu Zugeständnissen. Rasch wählen die Finnen auf der Grundlage des allgemeinen Wahlrechts ein eigenes Parlament. Als die Bolschewiken im Oktober 1917 die Macht in Russland übernahmen, hielten die Finnen den Moment für gekommen, Finnlands nationale Unabhängigkeit zu erklären. In der jüngeren Vergangenheit bereitete die Finanzkrise von 2008 dem Land Schwierigkeiten, und die wieder hervorbrechenden Spannungen zwischen Russland und dem übrigen Europa verschonten es nicht. Heute, nach über 100 Jahren Unabhängigkeit, besinnt sich die finnische Nation auf die bewegten Ursprünge ihrer Entstehung. ARTE begegnet auf der Reise durch das Land gebürtigen Finnen und Wahlfinnen – Schriftstellern, Historikern, Studenten, Politikern und einfachen Bürgern – die ihre Sicht auf Herausbildung der Nation darlegen.
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